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  Ludwig van beethoven

Ludwig van Beethoven Beethoven wurde als 2. von 7 Kindern (3 überlebten) am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren. Seine Familie war flämischer Abstammung. Vater Johann war oft betrunken und unterrichtete Ludwig zu Beginn. Im Alter von 11 Jahren verließ Beethoven die Schule, was seine Unwissenheit in Schrift und Mathematik erklärte.

1779 war ein bedeutsames Jahr für Beethoven – er bekam einen neuen Lehrer: Tobias Pfeiffer. Er gab ihm Musikunterricht, ein Verwandter Geigen- und Bratschenunterricht. Bedeutsamer war aber der Wechsel zu dem hervorragenden Lehrer Christian Neefe, Korrepetitor der kurfürstlichen Theatertruppe. Er ernannte Ludwig 1781 zu seinem Assistenten und vertrat Neefe, wenn er auf Reisen war. 1787 reiste Beethoven nach Wien, wo er wahrscheinlich bei Mozart Unterricht nahm. Er musste aber kurze Zeit später wieder zurück nach Bonn, da seine Mutter im Sterben lag.

Danach erklärte er sich zum Familienoberhaupt seiner Familie, wurde Bratschist im Opernorchester und der Kapelle. Er unternahm auch eine Reise nach London. 1792 kam Beethoven für 2 Monate nach Wien. Hier studierte er bei Haydn, doch nach vielen Unstimmigkeiten wünschte sich Beethoven einen neuen strengeren Lehrer und bekam Albrechtsberger und Salieri. Bis 1794 feierte Beethoven Erfolge als Pianovirtuose. 1795 fand endlich sein erster öffentlicher Auftritt in Wien statt.

Ludwig spielte das Klavierkonzert in B-Dur. Es war bekannt, dass er Klavier mit Feuer, Brillianz und Fantasie spielte. Zur gleichen Zeit erschienen 3 Klaviertrios op.1 und 3 Klaviersonaten op.2. 1801 komponierte Beethoven die berühmte Mondscheinsonate.

Er widmete sie der Gräfin Giulietta Guicciardi, deren Cousine er einen Heiratsantrag machte. Es war bekannt, dass er auch großen Erfolg bei Frauen hatte. Im selben Jahr stellte Beethoven fest, dass er schwerhörig wurde. Die Anfangssymptome waren wahrscheinlich Ohrensausen aufgrund von Typhus. 1802 erfuhr er, dass er sein Gehör möglicherweise für immer verlieren würde. Er schrieb ein Testament, das nach dem Dorf Heiligenstadt benannt wurde, und schickte es seinem Bruder.

Doch nun erlebte Beethoven auch eine kreative Phase, genannt „Mittelperiode“. In dieser komponierte er unter anderem die 5. Symphonie, die Oper Fidelio und die 3. Symphonie in Es-Dur op.55 „Eroica“: sie wurde am 7. April 1805 uraufgeführt und war anfangs einem republikanischen Helden gewidmet.

Jetzt liest sich aber: Heroische Sinfonie, komponiert, um das Andenken eines großen Menschen zu feiern. Eroica hat Lauf der Musikgeschichte verändert. Beginn: Revolution in sich selbst, eine völlige Neuheit. Sie setzt sich fort bis zum Trauermarsch. Das sprühende Scherzo im 3. Satz ist den sonst üblichen Menuetten um Lichtblicke voraus.

Die romantischen Hornstöße im Trio verleihen der Musik Magie. Das Finale besteht aus einem Thema mit Variationen, das Beethoven vorher schon 3mal verwendete. Auf die Eroica folgte die lebhafte und ernste 4. Symphonie. 1810 schrieb Beethoven eine Begleitmusik zu Goethes Egmont, den er sehr bewunderte. Goethe und Beethoven trafen sich aber erst 1812.

Obwohl Beethoven in den Jahren 1805-1812 sehr kreativ war, komponierte er zwischen 1813 und 1819 verhältnismäßig wenig. Ein Grund dafür könnte das Scheitern einer Liebesaffäre sein. Als Beethovens Bruder Karl starb, wurde er Vormund seines Neffen Karl, den er sehr liebte, seine Liebe wurde aber nicht erwidert. Darunter litt Beethoven sehr. 1817 begann Beethoven die Arbeit an der 9. Sinfonie und an der Missa Solemnis.

1822 waren seine Tage als Komponist schon fast vorüber, doch er komponierte trotz Taubheit (!) für den russischen Fürsten Galitzin noch 3 Quartette. In Beethovens letzten Monaten war er fast ausschließlich ans Bett gefesselt. Er litt an Leberzirrhose und hatte große Schmerzen. Am 24. März 1827 erhielt er die letzte Ölung, bevor Beethoven am 26. März 1827 in Wien verstarb.

 © Michael Steyrer

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