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  Facharbeit über stress

Facharbeit über Stress 1997 von Julian Herriger und Nicolas DickreuterGebiet: Verhaltensforschung à StressforschungFür: Dr. W. Bauder Von: Julian Herriger, Nicolas Dickreuter Wann: 13. 6. 1997 Wo: Realgymnasium Bern, Kirchenfeld Fach: Biologie Bemerkungen: keineInhaltsverzeichnis Einleitung 3 Unsere Nachforschungen 3 erster Schritt 3 zweiter Schritt 4 dritter Schritt 4 vierter Schritt 7 Auswertung 7 Schlussfolgerung 8 Einleitung Was ist Stress? Es ist schwierig damit zu leben, aber es ist nicht im Bereich des möglichen ohne damit zu leben. Von morgens bis abends sind wir mit einer Unzahl von subtilen und nicht allzu subtilen internen und externen Stressfaktoren konfrontiert.

Sogar während wir schlafen, können Lärm, Temperaturschwankungen und andere Aktivitäten Stress erzeugen. Bei manchen Leuten führt der Stress zu scheinbar unerreichbaren Leistungen, dann wiederum für Andere bedeutet es eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für abnormales Verhalten und Krankheit. Stress selbst ist weder positiv noch negativ; es sind unsere Reaktionen darauf, die positiv oder negativ sind. Ob es uns bewusst ist oder nicht, können unsere Reaktionen zum Stress zu Gewohnheiten führen, die entweder zu gesundheitsfördernden persönlichen Entwicklung führen oder zu weniger wünschenswerten Erscheinungen wie Migränen, Alkohol und Drogenkonsum, cardiovaskuläre Komplikationen, Asthma, gastrointestinale Probleme und Hypertension. Ausserdem kann Stress zu psychologischen und sozialen Problemen führen, wie z. B.

disfunktionale Beziehungen. Viele Dinge, die dazu beigetragen haben, jemanden so zu machen, wie er ist, haben auch die Art, wie er auf Stress reagiert beeinflusst. Stressreaktionen, wie Schweissausbrüche vor einem wichtigen Ereignis, Nervosität im Umgang mit unbekannten Leuten etc. sind alles Nebenprodukte von vergangenen Erfahrungen. Die Familie, Freunde, Umweltseinflüsse, Gesundheitsstand, Persönlichkeit beeinflussen die Art, wie wir in manchen Situationen reagieren. Wir denken oft an Stress als ein externer Faktor, auf den wir keine direkte Kontrolle haben, der uns bedroht oder der uns physisch oder psychisch belastet, wie z.

B. eine Probe oder wenn man von Feinden gejagt wird. Aber eigentlich wird Stress öfters durch interne Faktoren verursacht, z. B. emotionale Spannung. Stress manifestiert sich also als physiologische Reaktion zu den Forderungen, die wir erfüllen müssen.

Die meisten aktuellen Definitionen definieren Stress als mentale und physische Antwort unserer Körper auf Änderungen in unserem Leben. Unsere Nachforschungen Unser erstes Problem war, eine Situation zu finden, wo die Leute, die wir beobachten und analysieren wollten, unter Stress waren; also wie wir "künstlich" Stress erzeugen können. Da dachten wir an die lächerlichen Verhaltensweisen vieler Leute im Fernsehen. Wir kamen also auf die Idee, mit einer Videokamera diesen "Fernsehstress" zu reproduzieren. Konkret gingen wir so vor: Erster Schritt: Wir suchten uns einen geeigneten Interviewpartner nach folgenden Kriterien: Damit das Resultat unverfälscht bleibt, mussten die Leute uns unbekannt sein. Vertreter aus allen Altersgruppen und Geschlechtern.

Zugehörige aller Gymnasialtypen die Kandidaten sollten möglichst unterschiedlich sein, was Kleidung, Ausstrahlung und physische Voraussetzungen angeht. in verschiedenen Lebenssituationen, wie z. B. gerade vor der Matur, beim Essen, beim Arbeiten und auch ganz einfach in der Freizeit. Zweiter Schritt: Nachdem wir unseren richtigen Gesprächspartner lokalisiert hatten, approchierten wir uns auf diskrete Art und Weise, und fragten ihn höflichst, ob er/sie bereit wäre, einen kleinen Moment seine kostbare Zeit aufzuopfern. Nach einer affirmativen Antwort, begannen wir unsere Fragen zu stellen (ohne Kamera).

Dabei achteten wir auf die Körpersprache, Mimik und andere auffallende Verhaltensmuster, die wir sorgfältig aber unauffällig notierten. Dritter Schritt: Wir stellten folgende Fragen (Die grundlegende Idee bei der Formulierung unserer Fragen war die Verunmöglichung einer monosylabischen Antwort):1)Frage: Stelle dich kurz vor. Allgemeines: In dieser Frage wurde dem Gesprächspartner sehr viel Freiheit gelassen, was die Ausführlichkeit der Antworten anbetrifft. Der Interviewte wurde somit auf die Reaktion auf unkonkrete Fragen getestet. Typische Antworten: ohne Kamera: Mein Name ist x und ich bin x Jahre alt und gehe in das x- Gymnasium. mit Kamera: Was erwartet ihr genau? Was soll ich genau sagen? 2) Frage: Gibt es irgend eine Lage in deinem Leben, in die du nie mehr kommen möchtest? Allgemeines: Hiermit testeten wir die Reaktion auf eine indiskrete und fast zu persönliche Frage.


Typische Antworten: ohne Kamera: haben oft etwas ausführlich geschildert. mit Kamera: Oft verweigerten sie eine Antwort, oder die Antwort wurde sehr knapp (Details weggelassen). 3) Frage: Wenn du einen Menschen kennenlernst, ist dann seine/ihre physische Form wichtig für dich?Allgemeines: Wiederum eine ziemlich persönliche Frage, die einen Konflikt zwischen der persönlichen Meinung (ja, ich schaue auf das Äusserliche) und allgemein erwarteter Antwort (Nein, nur das Innerliche zählt) auslöst. Typische Antworten:ohne Kamera: haben mehr Gewicht auf das Physische gelegt. mit Kamera: Innere Werte gewannen eher an Bedeutung. (Oder die Gewichtung auf das Physiche wurde besser gerechtfertigt) 4) Frage: Bist du politisch aktiv? Wenn nein, findest du, dass du deine politische Verantwortung trägst? Allgemeines: Diese Frage beunruhigt die Personen, weil sie sich in ihrer politischen Lethargie ertappt fühlen.

Typischen Antworten: Mit und ohne Kamera keine grundlegenden Unterschiede. 5) Frage: Was hältst du von ethnischen Minderheiten und die mit ihnen verbundenen Problemen? Allgemeines: Damit wollten wir sehen, wie die Leute auf eine Frage reagieren, auf die es nur eine Antwort gibt. (Man kann schlecht sagen, dass man ein ethnischer Chauvinist ist und die ethnischen Minderheiten verachtet.) Typische Antworten: ohne Kamera: Sprachen ihre Meinung mehr oder weniger frei aus. mit Kamera: Die Antwort wurde viel vorsichtiger formuliert. 6) Frage: Kannst du dich mit unserem neuen Schulsystem und der aktuellen Reform identifizieren? Allgemeines: Spontane und ausführliche Stellungsnahme über ein konkretes und aktuelles Thema, das uns mehr oder weniger direkt betrifft.

Typische Antworten: Mit und ohne Kamera keine grundlegenden Unterschiede. 7) Frage: Wie findest du unsere Mensa? Allgemeines: Bei dieser Frage fühlt jeder Gymnasiast den inneren Zwang eine witzige Antwort zu geben, was zu äusserst interessanter Mimik und Gestik führt. Typische Antworten: ohne Kamera: Aussprache der eigene Meinung Mit Kamera: Ein markanter Versuch witzig zu sein. 8) Frage: Internet und totale Information. Wie stehst du dazu? Allgemeines: Spontane und ausführliche Stellungsnahme über ein konkretes und aktuelles Thema, das uns mehr oder weniger direkt betrifft. Typische Antworten: Keine grundlegenden Unterschiede.

9) Frage: Erzähle uns bitte einen Witz. Allgemeines: Diese Frage zielte darauf, den Gesprächspartner in eine peinliche und unangenehme Situation zu bringen. Typische Antworten: ohne Kamera: Erzählten relativ spontan mehr oder weniger lustige Witze mit Kamera: Verweigerten oft, oder erzählten ihn ohne grossen Enthusiasmus. 10) Frage: Nimm Stellung zu den folgenden Stichwörtern: - Gewalt in der Schule - Emotionale Intelligenz - Biologische Landwirtschaft Allgemeines: Unterschiedliche Themen, die darauf zielen den Gesprächspartner ausser Gleichgewicht zu bringen. Typische Antworten: ohne Kamera: oft meinungslos, oder wussten nicht um was es geht (vor allem bei EQ) mit Kamera: Hatten plötzlich eine Meinung. vierter Schritt: Nach der Beantwortung der zehnten und letzten Frage, haben wir die Antworten, unseres Gesprächspartners gelobt und als geistreich, repräsentativ und intelligent bezeichnet.

Darauf (da seine Antworten doch so gut waren), haben wir ihn gefragt, ob wir das Ganze nochmals durchführen könnten, jedoch diesmal mit kinematographischer Aufzeichung. Unser Ziel war es, die Unterschiede der allgemeinen Verhaltensweise, bzw. Körpersprache zwischen dem Interview ohne Kamera (geringes Stressniveau) und dem Interview mit Kamera (hohes Stressniveau) festzustellen. Um den Stress noch ein bisschen zu intensivieren, haben wir unserem Interviewpartner gesagt, dass die Möglichkeit besteht, dass das Interview auf Churchfield-TV ausgestrahlt würde. Wir kamen dabei zu interessanten Ergebnissen: Auswertung Wir haben, um unsere Resultaten zu illustrieren, ein paar repräsentative Interviews herausgegriffen und sie hier aufgeführt: Ohne Kamera Mit Kamera 1. Mädchen (16) - Literargymnasium Spielt ständig mit den Haaren Vor dem Filmen: Glätten des Gesichtes und fuhr sich durch die Haare Hände schützend vor dem Körper konstantes nervöses Lächeln Augenkontakt inexistent Lippenbeissen Berührt sich oft im Gesicht Arme verschränkt gestikuliert sporadisch bewegungslos Beine locker unter dem Tisch Beine überkreuzt 2.

Mädchen (17) - Literargymnasium Hand ständig im Gesicht gestikuliert stark Spielt ständig mit den Haaren Hand oft im Gesicht Beine um das Stuhlbein gewickelt (bewegungslos) unruhig auf dem Stuhl   Beine ständig in Bewegung 3. Junge (18) - Wirtschaftsabteilung Arme verschränkt schaukelt auf seinem Stuhl Beine verschränkt unter dem Stuhl kratzt sich an verschiedenen Stellen Schulter agressiv nach vorne gestikuliert stark Hände immer am Mund unruhige Beine gestikuliert leicht   4. Mädchen (19) - Wirtschaftsabteilung locker mit einem Fuss auf dem Stuhl locker mit einem Fuss auf dem Stuhl die Arme um das Bein verschränkt die Arme um das Bein verschränkt linke Hand immer in den Haaren schaukelt auf dem Stuhl gestikuliert angebracht verdeckt sich oft die Augen mit der Hand 5. Mädchen (18) - Realgymnasium die Hände überkreuzt auf dem Tisch Fingernägelkauen spielt von Zeit zu Zeit mit einem Schreibzeug unruhig auf dem Stuhl steife Schreibmaschinenstellung intensives Herumspielen mit dem Schreibzeug verlegenes Grinsen Beine ständig in Bewegung 6. Junge (19) - Literargymnasium zuckte mit den Augenbrauen gestikuliert stark mit Kopf und Händen Hände abwechseln auf dem Tisch und auf den Knien (gestikulierend) Hin- und Rückbewegungen mit Oberkörper nveröse Beinbewegungen Intensive Beinbewegungen streicht sich oft durch die Haare lächelt nervös 7. Junge (15) - Realgymnasium bewegt sich ständig auf nervöse Art aufrechte und bewegungslose Haltung stopft sich die Finger in den Mund reibt sich oft die Hände vermeidet Augenkontakt starrt auf den Tisch hat die Hände ständig im Gesicht Schultern zusammengezogen Es war z.

B. auffallend, dass sämtliche Gesprächspartner sich durch die Haare strichen und ihr Gesicht glätten, als wir die Kamera hervornahmen. Warum wohl? Da die Leute in eine Stresssituation geraten, werden sie verunsichert was auch ihr rein physisches Wohlbefinden beeinflusst, und sie versuchten ihre Sicherheit durch eine rein physisch-ästhetische Komponente (ich sehe doch wenigstens akzeptabel aus) zu kompensieren. Weiter fiel auf, dass klare Stellungsnahmen sowie ein Vertreten unüblicher Ansichten während den Kamerainterviews vermieden wurden; die Leute hatten Angst sich zu profilieren. Schlussfolgerung Nachdem wir unser ganzes Informationsmaterial gründlichst durchgearbeitet hatten, versuchten wir ein gewisses Muster in den Verhaltensweisen unserer Gesprächspartner festzustellen. Es wäre falsch, die Schlussfolgerung dieser Studie als absolut repräsentativ zu betrachten, denn bei unserer niedrigen Interviewzahl (16), können wir höchstens eine Tendenz feststellen: Fest steht, dass sich das Verhalten der Menschen unter Stresseinwirkung verändert.

Was körperliche Bewegungen anbetrifft, konnten wir kein eindeutiges Muster herausfinden. Ein paar Interviewpartner waren während dem ersten Interview mehr oder weniger spontan und souverän (ruhiges Auftreten, klare Diktion etc.) und wurden sobald sie mit der Kamera konfrontiert wurden nervös, unkontrolliert und gaben konfuse Antworten. Andererseits wurden manche Gesprächspartner, die anfänglich unruhig und "nervös" waren plötzlich kontrollierter und ruhiger, als wir die Kamera hervornahmen. Als Fazit dieser Studie können wir behaupten, dass die Konfrontation mit einer Stresssituation bei den meisten Leuten zu einem deutlich feststellbaren Verhaltensunterschied führt.

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