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  Aalartige fische

Aalartige Fische Aalartige Fische, Ordnung lang gestreckter, schlangenartig geformter Fische, die annähernd 360 Arten umfasst. Diese Arten, zu denen auch Meeraale und Muränen gehören, werden in etwa 20 Familien eingeteilt. Sie leben in flachem Wasser in Küstennähe und kommen überall auf der Erde vor. Die meisten Aalartigen Fische haben keine Schuppen und sind mit einer schützenden Schleimhaut überzogen. Die Rücken- und Afterflossen setzen kurz hinter dem Kopf an und reichen beinahe bis zu der oftmals gar nicht vorhandenen Schwanzflosse. Vor allem diese Flossen ermöglichen Aalen, die äußerst geschmeidige Schwimmer sind, ihr schnelles Vorwärtskommen.

Die meisten Arten werden nicht länger als einen Meter; es gibt allerdings einen Meeraal, der eine Länge von bis zu drei Metern erreicht und den man im Meer in Tiefen bis zu 250 Meter findet. Süßwasseraale wie unser einheimischer Flussaal verlassen zum Laichen die Binnengewässer und wandern ins Meer. Diese Aale, die als Speisefische eine besondere Bedeutung haben und auf Märkten oftmals verkauft werden, wenn sie noch leben, haben ein dichtes Kapillarsystem dicht unter der Haut, durch das sie Sauerstoff direkt aus der Luft oder aus dem Wasser aufnehmen können. Sie schlüpfen als durchsichtige, dünne, weidenblattförmige Larven, die kaum Ähnlichkeit mit den ausgewachsenen Tieren haben. Die Larven driften bis zu drei Jahre lang im Bereich der Meeresoberfläche und ernähren sich von Plankton. Danach verwandeln sie sich in Jungaale, deren Körper im Querschnitt rund ist; man bezeichnet sie in diesem Stadium als Glasaale.

Sie ernähren sich jetzt von Fischen, Krebsen und anderen wirbellosen Tieren, bis sie ihre endgültige Größe erreicht haben. Wanderung und Fortpflanzung der Süßwasseraale blieben ein Geheimnis, bis man im 20. Jahrhundert in der Sargasso-See zwischen den Bermudas und Puerto Rico ihre Laichplätze entdeckte. Wenn der Europäische Flussaal und der Amerikanische Aal, die große Ähnlichkeit miteinander haben, in ihren Seen oder Flüssen ausgewachsen sind, wandern sie die Flussläufe hinunter und rutschen gelegentlich sogar durch feuchtes Gras über Land, um den Ozean zu erreichen. Dort angelangt, schwimmen sie oder lassen sich von der Meeresströmung treiben, bis sie nach maximal einem Jahr die ruhige, dicht mit Tang bewachsene Sargasso-See erreichen. Hier laichen die Aale in tiefem Wasser.

Ein Weibchen legt bis zu 20 Millionen Eier, die frei im Wasser treiben - dann stirbt es. Weidenblattlarven gelangen mit dem Golfstrom innerhalb eines Jahres nach Nordamerika oder innerhalb von drei Jahren nach Europa. Unterdessen sind sie zu Glasaalen geworden, und große Mengen dieser Tiere sammeln sich an den Flussmündungen. Glasaale sind gelblich gefärbt; sie ernähren sich von Tieren, die am Grunde der Seen und Flüsse leben. Ausgewachsen nehmen die Aale ihre schwarzsilbrige Farbe an. Damit beginnt der Lebenszyklus der Aale von neuem.

Die europäischen Fänge von Glasaalen sind drastisch zurückgegangen. Verschiedene mögliche Ursachen werden diskutiert. So könnte es sich um den Einfluss eines parasitischen Wurmes handeln, der die Schwimmblase befällt, so dass die Fische auf dem Weg zum Laichplatz zugrunde gehen. Eine Rolle spielen könnte außerdem die Anreicherung von Schadstoffen wie DDT, Lindan und PCB, die im Fett der Aale nachgewiesen wurden und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Nicht auszuschließen ist darüber hinaus, dass die in ihrem Bestand zunehmenden Kormorane (Ende 1996 wurde ihre Zahl europaweit auf 700 000 geschätzt) zu viele Jungfische erbeuten. Das niederländische Institut für Fischereiforschung wies Ende 1997 auf die zu hohen Fangquoten in Europa hin.

In Europa gebe es rund 25 000 Aalfischer; vor allem der illegale Fang habe zugenommen, u. a. aufgrund der erheblich gestiegenen Nachfrage aus China. Systematische Einordnung: Die Aalartigen Fische bilden die Ordnung der Anguilliformes und die Echten Aale die Familie Anguillidae. Der Meeraal ist als Conger conger klassifiziert, der Europäische Flussaal als Anguilla anguilla, und der Amerikanische Aal heißt Anguilla rostrata.

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