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  Die blindenschrift

  Er erfand die Blindenschrift – Louis Braille   Wir befinden uns im Jahr 1812 in dem französischem Dorf Copvray. Ein kleiner Junge mit glänzend braunen Augen spielt in der Sattlerei seines Vaters mit zwei Ahlen. Plötzlich stolpert er. Bei diesem Unfall verliert er ein Auge und erblindet daraufhin völlig...

.   Die Menschen im Dorf sind sehr freundlich zu ihm. Immer wenn sie das klopfen seines Blindenstockes hören rufen sie ihm zu: „Da kommt petit Louis“. Oft geht Louis zu einem großem Baum und lässt sich dort nieder. Er genießt es dort richtig..

. Mit 10 Jahren kommt Louis auf die Blindenschule in Paris. Der Begründer dieser lernt ihm das Alphabet. Zu dieser zeit bestehen die Buchstaben noch aus kleinen Hölzchen. Louis macht sehr schnell Fortschritte, Sehr bald kann er AUCH Bücher lesen, die ihm sein Lehrer aus Stoffbuchstaben herstellt. Sie sind ca.

7cm hoch und 5 cm breit. Daher sind die Bücher auch sehr dick. Als Louis 11 Jahre alt wird schenken ihm seine Mitschüler eine Glückwunschkarte. Die Buchstaben darauf sind erhöht. Nachdem Louis dieses bemerkt, läuft er sofort läuft er sofort zu seinem Lehrer und zeigt ihm dieses. Auch diese Buchstaben müssen mindestens 2 ½ cm groß sein.

Ein Buch ist daher noch immer eine gewaltige Angelegenheit. Louis ist deswegen sehr verzweifelt, da man sehr lange braucht bis man den Lesestoff durch hatte. Je älter er wird, desto mehr wächst seine Ungeduld und sein Kummer über seine Unwissenheit. Bei einem Besuch daheim sagt er zu seinem Vater: „Die Blinden sind die einsamsten Manschen auf der Welt. Ich kann einen Vogel an der Stimme erkennen; den Eingang zum Haus kann ich am Türbalken erkennen. Aber nie werde ich erfahren, was jenseits der Grenze von Hören und Fühlen liegt.

Nur Bücher können die Blinden aus dieser Einsamkeit befreien. Doch es gibt kaum Bücher für die Blinden.“ Eines Tages kommt ihm ein guter Gedanke. Wenn er einen Schlüssel erfinden würde, mit bestimmten Zeichen für Wörter und Sätze, vielleicht würden die Blinden dann auch schreiben können. Er startete einen versuch diesen Schlüssel zu erstellen, doch er hat kläglich versagt..

. Nun wird Louis Lehrer an einer Blindenschule in Paris. Ein guter Freund ließt ihm einen Bericht über einen Hauptmann vor, der eine Zeichenschrift aus Punkten und Strichen erfunden hat. Louis ist davon fasziniert. Er besucht den Hauptmann und lässt sich von diesem die Zeichenschrift beibringen. Später startet Louis ebenfalls einen Versuch eine Zeichenschrift mit 63 Kombinationsmöglichkeiten zu erstellen, doch dieser gelingt nicht.

Im Jahr 1836 hat Louis seinen 27 Geburtstag. Er erfindet eine neue Zeichenschrift, die besser als die von damals ist. Louis stellt einen Antrag, das sein System an den Blindenschulen gelehrt werden solle, doch sein Antrag wird abgewiesen mit der Begründung, dass die Blinden durch das Bossiersystem genügend Ausbildung und Erziehung bekämen. Daraufhin bitten ihn die Schüler seine Methode heimlich zu lehren, er macht es. Erst als er Todkrank wird, erfährt er das sein system doch angenommen wird. Eine seiner Schülerinnen gibt ein Klavierkonzert vor einem erlesenem Pariser Publikum.

Als dann der Beifall der Zuschauer kommt und kein Ende nimmt, hebt sie die Arme und sagt: „Der Beifall gehört nicht mir, sondern einem Sterbendem...“ Sie erzählt dem Publikum die ganze Geschichte von Louis Braille.   Louis System wird dadurch zu einem so wichtigem Bestandteil der Blindenschulung angesehen, dass bereits im Jahr 1895 der Name des Erfinders als gebräuchliches Hauptwort zur Bezeichnung des Systems in den meisten Wörterbüchern stand. Heute ist es sogar in der chinesischen Sprache angepasst, und in aller Welt erschienen jeden Monat eine Reihe Zeitschriften in „Braille“.

Vor Louis Vater seiner Sattlerei steht heutzutage eine Büste von Louis Braille. Die Augen der meisten Büsten blicken seltsam, starr und leblos. Diese hat die mitfühlenden Augen eines Franz von Assisi.     Die Blindenschrift   Die Blindenschrift wird aufgrund ihres Erfinders Louis Braille auch Brailleschrift oder Punktschrift genannt. Louis hat sie im Jahre 1825 im Alter von 16 Jahren entwickelt. Die Blindenschrift besteht aus 6 Punkten.

  Den Aufbau eines Zeichens kann man mit einem Eierkarton für 6 Eier verdeutlichen. Man stellt sich diesen vor sich, so dass sich jeweils 2 Eier neben und 3 untereinander befinden. Nun Nummeriert man die Eier: Links oben befindet sich Ei 1, darunter Ei 2 und darunter Ei 3, rechts oben befindet sich Ei4, darunter Ei 5 und darunter Ei 6. Da es im Alltag ja nicht nur volle, sondern auch leere, oder halbleere Eierkartonfächer gibt versuchen wir nun herauszubekommen, wie viele Kombinationsmöglichkeiten es gibt. Es gibt 64. Bei der Blindenschrift werden keine Eier in Fächer verpackt, sondern Punkte an bestimmte Positionen in Papier geprägt.


Das an dem Eierkarton verdeutlichte System können wir bei der Blindenschrift wieder finden. Es gibt maximal 6 Punkte, die selbe Nummerierung und ebenso viele Darstellungsmöglichkeiten. Beispiele:  a = Punkt 1; b = Punkt 1 und 2; c = Punkt 1 und 4; d = Punkt 3 und 6   Vor eine Zahl wird das Zahlenzeichen gesetzt. Es besteht aus den punkten 3,4,5 und 6. Dieses Zeichen zeigt an, ob es sich um die Zahl 9856 oder um ein Mädchen namens Heidi handelt. Die Zahlen werden aus den unteren 4 Punkten gebildet.

In diesem Fall fehlen die Punkte 1 und 4. Die Punkte der Zahlen sind genau wie bei den Buchstaben A-J gesetzt. Sie sind nur um eine Reihe nach unten verschoben. Dieses System sieht man auch noch einmal sehr deutlich auf Seite 1 meines Ortners. Gelesen wird die Blindenschrift selbstverständlich mit den Fingern. Eine gute Lesetechnik zeichnet sich durch folgenden Ablauf aus: Beide Zeigefinger beginnen mit dem Lesen.

Ungefähr in der Mitte „verlässt“ der linke den rechten Zeigefinger und geht während der rechte die Zeile zu Ende ließt zurück zum Anfang der folgenden Zeile. Wenn der Rechte fertig ist, beginnt der linke mit dem Lesen der neuen Zeile, während der rechte zu ihm zurück kommt und der Ablauf von neuem beginnt. Auf diese Weise lässt sich nach entsprechender Übung ein gutes Lesetempo erreichen.   Es gibt auch Bücher für Blinde. In Paderborn, Hannover und Marburg gibt es Bücher-druckerreinen, die Bücher in Blindenschrift herstellen. Diverse Pharmakonzerne kennzeichnen mittels der Blindenschrift ihre Medikamentverpackungen.

So haben die Blinden auch eine Möglichkeit, den Namen des Medikaments selbstständig abzulesen. Somit ist die Gefahr die  Medikamente zu vertauschen und etwas falsches einzunehmen nicht mehr vorhanden.   Die Blindenschrift ist größer als die der Sehenden, daher ist es unvorstellbar, Taschenbücher in Blindenschrift herzustellen. Die Taschenbücher hätten dann eher den Format eines Telefonbuches für eine Großstadt. Ein Lexikon besteht daher aus mehr als 15 Bändern. Ein regelmäßiger Abdruck der Tageszeitung ist wegen des großen Platzverbrauches unmöglich.

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