Artikel pedia
| Home | Kontakt | Artikel einreichen | Oberseite 50 artikel | Oberseite 50 autors
 
 


Artikel kategorien
Letztes fugte hinzu
    Photosynthese

   Alkohol auswirkungen auf den körper

   Tropischer regenwald

   Umweltverschmutzung und umweltschutzdie natur ist in gefahr, unsere umwelt bedroht

   Alles über verhütung

   Thema/aufgabe: die entwicklung vom mehlwurm(larve des mehlkäfers) zum mehlkäfer

   Inhaltsverzeichnis

   Gehirn

   Anästhesie

   Humangenetik, gendefekte

   Drogen

   Facharbeit genetisch mutierte nahrungsmittel

   Einleitung - vorwort - persönliche anmerkung

   Entstehung des lebens auf der erde

   Aids
alle kategorien

  Hepatistis (leberentzündung)

Hepatitis (Leberentzündung) Einleitung: -lateinische Bezeichnung für Leberentzündung -Hepar=Leber -Itis=Entzündung -Entzündung kann durch Viren, Autoimmunerkrankungen z.B. Autoimmune Hepatitis: Eine Krankheit, bei der die Leberzellen vom eigenen Immunsystem zerstört werden (Körper vernichtet die körpereigenen Zellen anstatt die Viren) oder durch Giftstoffe (Alkohol, Medikamente) ausgelöst werden -es gibt zwei Arten von Hepatitis: 1. Akute Hepatitis: wenn der Verlauf weniger als 6 Monate beträgt 2. Chronische Hepatitis: wenn der Verlauf länger als 6 Monate beträgt Erreger: -äußere Hülle wird vom Hepatitis-B-Oberflächen Antigen (HbsAg) gebildet -im Kern befindet sich das HBcAg -gehört zur Familie der Hepadnaviridae Symptome: -Frühwarnsignale sind Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen, da sich die Leber etwas vergrößert -die Inkubationszeit beträgt im Durchschnitt 30-180 Tage (manchmal können 40-200 Tage bis zum sichtbar werden der Krankheit vergehen) -etwa zwei Drittel aller Erwachsener und fast alle Babys haben HBV ohne es zu merken -60-70% der Infizierten sind ohne sichtbare Symptome Prodomalstadium (Frühstadium): -Beginn gleicht einer Grippe (Müdigkeit, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Übelkeit und Brechreiz mit Widerwillen gegen Fett, Fleisch, Alkohol und Nikotin) -Verstopfung, Durchfall und Blähungen folgen -juckender Hautausschlag -manchmal schwellen die Lymphknoten an und die Milz ist vergrößert -Herzschlag kann sich verlangsamen, Blutdruck erhöhen -in der zweiten Krankheitsphase, drei-10 Tage später, färben sich Haut, Schleimhäute und Augen rötlich gelb (Gelbsucht/ Ikterus) -Urin färbt sich dunkel -Stuhl entfärbt sich -der Ikterus erreicht seinen Höhepunkt nach 1-2 Wochen, verblasst nach 2-4 Wochen -Virusinfektion bleibt häufig ohne Symptome, daher Anstechungsgefahr hoch -bei einem Teil der Patienten entwickelt sich eine Schrumpfleber (Leberzirrhose) die zu einem Versagen der Leberfunktion oder auch Leberkrebs führen kann -in einigen Fällen treten Haut- und Schleimhautveränderungen (so genannte Leberhautzeichen) auf (glatte, rote Zunge und Lippen, Gefäßspinnen, Juckreiz, gerötete Handflächen u.a.

) Ursachen: -Viren: Pfeiffer'schem Drüsenfieber (Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus verursacht wird, infiziert die Schleimhäute von Mund, Nase, Rachen und eine untergruppe der Weißen Blutkörperchen (infektiöse Mononucleosis ), Mumps , Herpes Simplex (Lippenbläschen), Varizellen (Windpocken) -Bakterien: Leptospirose (Virusinfektion mit Schraubenbakterien), Brucellose -Parasiten: Amöbenruhr (Tropenkrankheit, gibt zwei verschieden, eine betrifft den Darm und die andere Organe), Malaria (lebensgefährliche Infektionskrankheit, wird durch Plasmodien hervorgerufen, über bestimmte Mückenart (Anophelesmücke) übertragen) -Medikamente : Überdosis von Paracetamol, bestimmte Narkosegase wie Halothan -Gifte: Alkohol, Pilze (Knollenblätterpilz) Infektionsweg: -für eine Infektion reicht die kleine Menge Blut von 40 Milliardstel Liter -es genügen mikroskopisch kleine Haut- und Schleimhautverletzungen -Virus ist wiederstandsfähig und bleibt biss zu einer Woche außerhalb des Körpers infektiös -infizieren kann man sich mit allen Körperflüssigkeiten (Blut, Plasma, Urin, Stuhl, Muttermilch, Sperma, Vaginalschleim, Speichel, Tränenflüssigkeit, Menstrualblut, Kolostrum ( Sekret, wird von der weiblichen Brustdrüse reichlich 3-5 Tage nach der Entbindung abgegeben) -durch mangelnde Hygiene beim Tätowieren oder Piercen -Akupunktur, Maniküre, Pediküre -Nassrasierer, Nagelscheren -früher auch durch Transfusion von Blut oder Blutprodukten -heute werden alle Blutproben untersucht, sodass die Infektionsgefahr sehr gering ist -noch bevor es Infizierte bemerken, können sie HBV übertragen -bis zu 3 Monaten nach der Ausheilung können sich Erreger im Blut befinden Risikogruppen/ Menschen die sich unbedingt impfen lassen sollten -Menschen, die oft in Länder mit hohem Durchseuchungsgrad reisen -Menschen mit häufigem Partnerwechsel -Drogensüchtige (Fixer) -Homosexuelle, Prostituierte -Patienten und Mitarbeiter in Dialyse-Abteilungen, durch bessere Methoden heutiges Risiko gering -Ärzte (besonders Chirurgen und Zahnärzte), Krankenschwestern, Laboranten, etc. -Neugeborene, deren Mütter infiziert und ansteckend sind -wo Menschen zu körperlichen Aktivitäten zusammen kommen ist das Risiko groß -Kinder in Kindergärten, Schulen, Sportgruppen oder auf Spielplätzen sind aber deutlich stärker durch ihren risikofreudigeren Körperkontakt und zusätzlich, weil eine HB im Kindesalter oft ohne Beschwerden verläuft en -Kontakt mit HBV Trägern haben -an einer chronischen Lebererkrankung leiden Prophylaxe (Vorbeugung): -Schutzimpfung (empfehlenswert für die klassischen Risikogruppen wie Ärzte und Pflegepersonal) -gehört seit ein paar Jahren zur Standartimpfung für alle Säuglinge (gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten) -beim Geschlechtsverkehr sind Kondome zu verwenden -Spritzen dürfen nicht von mehreren Menschen verwendet werden -teilen sie keine Rasiersachen, Zahnbürsten, Nagelscheren oder Nagelfeilen mit infizierten Personen -Kontaktpersonen in der Familie, am Arbeitskollegen, in der Schule bzw. Kindergarten eines noch infektiösen Hepatitis B Virusträgers sollen sich impfen lassen (Kosten übernimmt bei entsprechender Begründung die Krankenkasse) -HBV-Träger darf kein Blut spenden -HBV-Träger muss alle Kontaktpersonen über den Trägerstatus informieren -Neugeborenen müssen sofort geimpft werden, wenn die Mutter damit infiziert ist -Desinfektion aller verunreinigten Gegenstände mit z.B. 70-85% Alkohol -enger Kontakt zu anderen sollte vermieden werden, weil HBV 50-100 mal infektiöser ist als HIV Impfung: -seit 1982 besteht die Möglichkeit der Schutzimpfung gegen HBV -Impfstoff hat sich als zuverlässig erwiesen -Zusatz: früher aus Blutplasma gewonnen, heute wird mit gentechnischer Hilfe ein hochreiner Impfstoff aus Hefezellen gewonnen -Impfstoff ist passiv -Verabreichung des Impfstoffes erfolgt vorzugsweise in den Oberarmmuskel (Deltoides) bei entsprechender Indikation (Umständen, Gründen) evtl. auch unter die Haut (subkutan), nicht in ein Gefäß (intravasal) -Grundimmunisierung besteht aus drei Injektionen im Abstand von 0, 1, 6 Monaten (Abweichungen sind möglich) -Wirksamkeit meist schon 6 Wochen nach der 1.


Injektion -Impfschutz für 10 Jahre, danach Auffrischung damit der Impfschutz aufrecht erhalten wird -Kombinationsimpfstoff mit HAV möglich -nicht geimpft werden darf bei akuter Krankheit und Allergie gegen Impfstoffbestandteile -Nebenwirkungen: häufig leichte Lokalreaktionen (Schmerzen, Schwellungen und Rötungen an der Impfstelle -Beschwerden verschwinden nach Stunden, spätestens nach ein paar Tagen -Zeitabstand zu anderen Impfungen nicht erforderlich -für Kinder gibt es besondere Präparate mit verringerter Dosis Untersuchungen: -in erster Linie eine Blutuntersuchung -es werden Antikörper gegen das HBV oder Bestandteile des HBV nachgewiesen (HbsAG: Hepatitis B surface antigen) -auf diese Weise kann auch bestimmt werden, ob die infizierte Person ansteckend ist -mithilfe des Bluttestes ist auch festzustellen, ob die Krankheit ausgeheilt oder ob sie chronisch geworden ist -zusätzlich werden die Leberwerte bestimmt -mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) wird die Leber beurteilt -bei einer chronischen Hepatitis B können Gewebeproben (Biopsie) aus der Leber Ausschluss geben Therapie: -akute Erkrankung: -es gibt keine spezielle Therapie -geht meist innerhalb von 4-6 Wochen selbst zurück -Bettruhe und körperliche Schonung -kohlenhydratreiche und fettarme Kost wird als angenehm empfunden -Alkoholverbot und weglassen aller leberbelastenden Medikamente -chronische Erkrankung: -ohne Behandlung führt sie innerhalb von 5 Jahren in 50% zu Leberzirrhose oder -krebs -Interferon (unter die Haut gespritzt) wird über mehrere Monate verabreicht -in 50% aller Fälle führt die Behandlung zu Besserung -bei über 50% der Patienten die mit Interferon behandelt wurden treten Nebenwirkungen auf (beschränken sich meistens auf grippeähnliche Symptome wie Fieber und Müdigkeit, beobachtet wurde auch starker Gewichtsverlust und Haarausfall) -bei einigen Patienten wird Lamivudin (Medikament gegen das Virus) eingesetzt -im Entstadium der HBV mit Leberzirrhose kann eine Lebertransplantation durchgeführt werden Krankheitsverlauf und Folgen: -etwa 5% der Erkrankten infizieren sich auch mit dem Hepatitis D Virus (HDV) -zusätzliche Ansteckung mit HDV führt in etwa 20% zu schweren Verläufen mit Leberversagen -Akute Hepatitis: -ca. 90% der Erwachsenen sind nach 4-6 Wochen wieder vollkommen gesund -in bis zu 1% der Fälle kommt es zum Leberversagen, was mit dem Tode enden kann -Chronische Hepatitis: -ein großer Teil der chronisch Infizierten ist gesund und beschwerdenfrei, Prognose meist gut -HBV-Form wird bei 10-20% chronisch (bei Erwachsenen werden 10% und bei Kleinkindern/ Säuglingen 60-90% chronisch) -jeder 2 Patient bekommt eine Schrumpfleber (Leberzirrhose), die bis zum Leberkrebs führen kann -gelegentlich kommen Erkrankungen andere Organe hinzu, wie eine Entzündung des Nierengewebes und der Aterien -kann jahrelang bestehen -wird sie von Medikamenten verursacht, kann sie von selbst abklingen, sobald man sie nicht mehr nimmt -defekte des Abwehrsystems sind für die chronische HBV verantwortlich Selbsthilfe: -peinliche Sauberkeit ist wichtig -Waschlappen, Handtücher, Bettzeug usw. müssen ausgekocht werden -keinen Alkohol -es empfiehlt sich Einmalgeschirr Immunität: lebenslang nach überstandener Erkrankung Infizierte: -weltweit: weltweit haben 2 Milliarden eine HBV-Infektion durchgemacht -5-7% der Weltbevölkerung, das sind ca. 350 Millionen Menschen, sind chronisch mit HBV infiziert -weltweit sterben jährlich rund 1,2 Millionen Menschen an den Folgen (Leberzirrhose, Leberkrebs) einer HBV -Deutschland: -in Deutschland rechnet man mit 400.000 Virusträgern -in Deutschland werden jährlich rund 4.000-6.

000 Erkrankungen gemeldet (nur die erfassten Fälle, da HBV meldepflichtig) -Dunkelziffer ist hoch -in Deutschland rechnen Experten mit 50.000 Neuinfektionen pro Jahr -jährlich werden ca. 1.000 Babys bei der Geburt infiziert (seit 1994 werden alle Schwangeren auf eine Hepatitis-B-Infektion - das Schwangerenscreening - getestet) -je nachdem, wie aktiv das HBV ist, überträgt sich die HB mit einer Wahrscheinlichkeit von 10-90% auf das Kind -25% der Infizierten sind zwischen 15 und 25 -10-13% sind Kinder unter 15 Jahren -mit 40% sind die Altersgruppen zwischen 25 und 45 Jahre am meisten gefährdet -60-70% der Infektionen sind auf Sexualkontakte zurückzuführen -in Deutschland sind 600.000 Menschen an einer chronischen HBV erkrankt -jedes Jahr kommen noch mal ca. 5.

000 chronisch Infizierte hinzu -in Deutschland sterben jährlich 1.500-2.000 Menschen an den Folgen einer Hepatitis B -250 berufsbedingte Verdachtsmeldungen Verbreitungsgebiet: -hohes Risiko: Afrika, Südasien, im Norden von Nordamerika, im Norden von Südamerika, an der West-, Süd- und Ostküste Grönlands -mittleres Risiko: Asien, im Osten von Südamerika, im Norden von Afrika, Mittelmeerraum, Mittelamerika -geringes Risiko: USA, südlicher Teil Kanadas, im Westen von Südamerika, Australien, Grönland, Skandinavien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich

Suchen artikel im kategorien
Schlüsselwort
  
Kategorien
  
  
   Zusammenfassung Der Vorleser

   sachtextanalyse

   interpretation zwist

   Fabel interpretation

   literarische charakteristik

   interpretation bender heimkehr

   felix lateinbuch

   interpretation der taucher von schiller

   textbeschreibung

   charakterisierung eduard selicke
Anmerkungen:

* Name:

* Email:

URL:


* Diskussion: (NO HTML)




| impressum | datenschutz

© Copyright Artikelpedia.com