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  Vitamin c

Vitamine sind chemische Stoffe, die lebensnotwendig für den Körper sind. Da sie nicht selbst hergestellt werden können, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Bezeichnung Vitamine wird aus den Teilen "Vita", welches Leben bedeutet und "Amine", was eigentlich Stickstoffverbindungen heißt, zusammen gesetzt. Obwohl später herausgefunden wurde, dass nicht alle Vitamine Stickstoffverbindungen enthalten, hat man den Namen beibehalten. Sie sind in verschiedene Einzelvitamine und Vitamingruppen unterteilt, die unterschiedliche Aufgaben haben. So gibt es die Vitamine A, D, E, F und K, die fettlöslich sind und die Vitamine B (mit 8 weiteren Verbindungen), C, H und M, die wasserlöslich sind.

Das wohl bekannteste Vitamin ist das Vitamin C. Auf Grund dessen werde ich es im folgenden etwas näher erklären.           1.) Steckbrief       Synonym:  Vitamin C, Ascorbinsäure   Molekulargewicht:  176.1 g/mol   Relative Dichte: 1.65 g/cm³ (Wasser=1)   Schmelztemperatur: 190°-192° C   Besonderheiten:  wasserlöslich   Aussehen:  weißlich, fest                                                                                                 Vitamin C  vergrößert Formel:  C6H8O6   Molekülaufbau:                                                      2.

)  Geschichte des Vitamins und sein Entdecker   Das Vitamin C hat eine interessante Geschichte. Schon im Mittelalter gab es sogenannte "Skorbutepidemien" bei Entdeckungs- und anderen längeren Fahrten. Doch erst Mitte des 16. Jahrhunderts erschloss man Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Früchten und Gemüse und diesen Epidemien. Jedoch erst im Jahre 1795 befohl die britische Admiralität als erste den täglichen Verzehr von diesen Lebensmitteln an Bord um den Epidemien entgegen zuwirken. Albert Szent-Györgyi wurde am 16.

September 1893 in Budapest, Ungarn geboren. Erst studierte er Medizin in Budapest, bis er sich hauptsächlich der Pharmakologie widmete. Nach weiteren Studien studierte er 2 Jahre physikalische Chemie in Hamburg. 1928 schaffte es Albert Szent-Györgyi eine Substanz zu isolieren und entdeckte, dass Vitamin C und Ascorbinsäure identisch sind. Er forschte in den Bereichen "biologischer Verbrennungsvorgang" und "Sauerstoffverbrauch im Muskelgewebe" und erhielt im Jahre 1937 den Nobelpreis für "biologische Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C und die Katalyse der Fumarsäure".   In den 70er Jahren erkannte ein Amerikaner die therapeutischen Möglichkeiten des Vitamins und seit den 90er Jahren wird intensiv an der Vitamin C-Therapie geforscht.

      3.) Aufgaben im Organismus     Vitamin C ist an vielen verschiedenen Aufgaben und Funktionen im Körper beteiligt, es ist als "Aktivator des gesamten Zellstoffwechsels anzusehen". Es ist wichtig für die Produktion von dem Protein Kollagen, das für gesunde Haut, Bindegewebe, Knochen, Knorpel sowie Zähne und Zahnfleisch sorgt. Es verachtfacht die Aufnahme und Verwertung von Nahrungseisen und hilft das notwendige Eisen zu speichern. Es wirkt an der Wundheilung sowie an der Bildung der Hormone Adrenalin und Noradrelin mit und unterstützt die Aufnahme von Eisen. Vitamin C macht freie Radikale (aggressive Teilchen, die aus der Umwelt stammen und die im Körper gebildet werden) unschädlich und ist somit ein wirksames Antioxidans und eines der wichtigsten Radikalfänger.

Außerdem hilft es bei Entgiftungsreaktionen der Leber und bildet u.a. Serotin mit, welches verantwortlich für Empfindungen wie Müdigkeit ist, als auch, zusammen mit Lysin und Methoinin, den Stoff Carnitin. Darüber hinaus hat das Vitamin die Eigenschaft Stoffe zu binden und aus dem Körper zu schwemmen, dies sind meistens Schwermetalle oder andere ungewünschte Stoffe. Des weiteren reguliert das Vitamin C unseren Fettstoffwechsel und stärkt unsere Abwehrkräfte. Die Behauptung, Vitamin C könnte Grippen oder Erkältungen fern halten, ist nicht bestätigt worden, doch verhindert es die Bildung von Nitrosaminen, die Tumore verursachen können und kann eine Blutsenkung herbeiführen.

Wurde das Vitamin erst mal vom Dünndarm ins Blut aufgenommen, so hilft es dem Körper so enorm, dass drei amerikanische Wissenschaftler sogar ein Buch, welches "Vitamin C - so nötig wie Sauerstoff?" heißt, herausbrachten. Untersucht man die Aufgaben im Organismus genauer, so stellt man fest, dass diese Frage berechtigt ist, da ohne Vitamin C der Organismus nicht vollständig wäre, der Mensch könnte nicht überleben.         4.)  Vitamingehalt in Lebensmitteln, Bedarf des Körpers und Tagesplan   Der Vitamingehalt ist von Lebensmittel zu Lebensmittel unterschiedlich. Vitamin C ist größtenteils in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten und dort vor allem in Früchten und Gemüse. Viele denken, dass Orangen und Zitronen den höchsten Vitamin C-Gehalt haben, doch es gibt noch andere Lebensmittel, wie z.


B. Hagebutten oder Acerola, die einen höheren Gehalt haben. In Getreide und -produkten ist jedoch gar kein oder nur Spuren von Vitamin C enthalten, genauso wie in den meisten Nüssen und Samen, Getränken und Milch und  -produkten. Auch in Fisch, Krusten- und Weichtieren sowie in Süßigkeiten und Ölen kommt es in kleinen Mengen vor. In Fleisch und Wurstwaren befindet sich schon etwas mehr Vitamin C.       Lebensmittel je 100 g Vitamin C   in mg Lebensmittel je 100 g Vitamin C  in mg Reis 0 Orangensaft 44 Hafer 0 Vollmilch 2 Obsttorte 25 Schlagsahne 1 Cornflakes 75 Gouda 0 Pellkartoffeln 18 Speisequark,mager 1 Kartoffelchips 17 Hühnerei 0 Brennnessel 200 Forelle 1 Paprika 139 Krabben 1 Zwiebel 9 Ente 0 Petersilie 166 Schnitzel,mager 0 Bohnen 3 Currywurst 20 Zitronen 53 Mortadella 20 Acerola 1700 Remoulade 10 Hagebutten 1250 Butter 0 Kiwi 71 Fruchtgummi 0 Papaya 80 Marzipan 2 Haselnuss 3 Schokolade 0 Sonnenblumenkerne 0 Rotwein 2 Apfelsaft 1 Bier 0 Der Bedarf an Vitamin C ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, doch kann man ihn grob einteilen:                                                                                     Bedarf       Alter                                   mg/Tag 0 bis 4 Monate 4 bis 12 Monate 1 bis 4 Jahre 4 bis 7 Jahre7 bis 10 Jahre 10 bis 13 Jahre13 bis 15 Jahre ab 15 Jahre Schwangere (ab 4 Monat)StillendeRaucher 50 55 60 70 80 90 100 100 110 150 150 Diese Werte sind Richtwerte der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).

Doch viele Wissenschaftler raten bei gesunden Menschen 100-200mg Vitamin C pro Tag aufzunehmen. Sie beobachten, dass bei einer Sättigung des Gewebes, die nicht unbedingt notwendig ist, eine positive Wirkung hinsichtlich der Vorsorge von Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebserkrankungen entsteht. Diese Hinweise sind jedoch noch nicht belegt worden. Wenn der tägliche Bedarf nicht durch natürliche Nahrungsmittel (z.B. Obst) gedeckt werden kann, so besteht die Möglichkeit Nahrungsergänzungsprodukte in Form von Tabletten, Kapseln oder Brausetabletten einzunehmen.

Bei diesen muss man jedoch darauf achten, dass das jeweilige Produkt das Vitamin C langsam abgibt und nicht direkt alles, da sonst das in diesem Moment überflüssige Vitamin C ausgeschieden wird und somit der jeweilige Tagesbedarf nicht mehr gewährleistet ist.   Es ist wichtig das man die Lebensmittel mit Vitamin C-Gehalt über den Tag verteilt isst, da Vitamin C vom Körper nicht lange gespeichert werden kann. Wenn man die Regel ,5 Mahlzeiten am Tag zu essen, davon 2 kleine Zwischenmahlzeiten mit frischem Obst oder Gemüse`, befolgt, so braucht man nicht sonderlich auf bestimmte Tagespläne zu achten. Trotzdem werde ich hier ein Beispiel für eine ausreichende Vitamin C-Versorgung geben:   Frühstück:      Cornflakes (1 Schüssel m. Milch, 75mg + 2mg) oder ein Wurstbrot, z.B.

mit Cervelatwurst (20mg), Orangensaft, frisch gepresst (44mg)   2. Frühstück: Obst (z.B. 1 Apfel, 12mg)   Mittagessen:   gemischten Salat (auch gut für die Verdauung) oder Gerichte mit Kartoffelbeilage, Mineralwasser   Nachmittags: ein Stück Apfelkuchen oder anderen Obstkuchen (6mg) mit Schlagsahne (1mg) oder etwas Obst oder Gemüse   Abendessen:    Lachs (1 mg + ca.1mg für Sauce)           Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten. Weitere Werte stehen in der kleinen Tabelle oben oder in der ausführlichen Wertetabelle, die als Anlage beigefügt ist.

        5.)  Mangelerscheinungen und Überdosierungen     Wird dem Körper nicht genug Vitamin C zugeführt, so kann es zu verschiedenen Krankheiten kommen, sogenannten Mangelerscheinungen. Dies kann von ungesunder Lebensweise, Diäten, falscher Zubereitung, Magen-Darm-Krankheiten und Stoffwechselstörungen (z.B. Tumoren, Strahlentherapien) kommen. Zusätzlich erhöht sich der Bedarf an Vitamin C in der Schwangerschaft, beim Alkoholismus, bei Rauchern, Sportlern und bei der Einnahme von Medikamenten, wie die Antibabypille.

Ein andauernder Vitaminmangel führt zur Senkung vom Blut- und Gewebespiegel. Erste Anzeichen dafür Müdigkeit, Abwehr- oder Leistungsschwäche, aber auch eine reduzierte "Eisenresorption". Die bekannteste Erkrankung aufgrund von Vitamin C-Mangel ist Skorbut oder Moeller-Barlowsche Erkrankung. Wird über mehrere Monate viel zu wenig Vitamin C aufgenommen so zeigt sich die Krankheit in Form von Blutungen in der Muskulatur und anderem Gewebe, Entzündungen des Zahnfleischs und Zahnausfall.   Leichte Überdosierungen sind kein Problem für den Körper. Er scheidet überflüssiges Vitamin C über die Niere wieder aus.

Wird über einen längeren Zeitraum zu viel des Vitamins aufgenommen, so kann es bei verringerter Zufuhr zu Mangelerscheinungen kommen, die sich jedoch bald wieder legen. Bleibt die Überdosierung erhalten, kann es möglicherweise zur Bildung von Nierensteinen kommen. Außerdem wird ebenfalls mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin B12 zerstört.         6.)  Veränderungen bei der Zubereitung     Um auch wirklich den Vitamingehalt aufrecht zu erhalten, muss man wissen, wie man mit den Lebensmittel umzugehen hat, denn Vitamin C geht schnell verloren. Beim Kochen von Lebensmitteln können Verluste von 30%-100% Prozent entstehen, es gibt jedoch Unterschiede, da beim Kochen im Wasser Verluste von 16%-25%, beim Kochen in Dampf jedoch Verluste von 16%-58% entstehen.

Vitamin C ist außerdem gegenüber Luft (vor allem Sauerstoff), Licht und Wärme empfindlich, d.h. bei einer Hitzebehandlung vor dem Eindosen gehen 48%, bei Gefriertrocknung 43% und bei Lufttrocknung 50%-70% verloren. Blattgemüse, sowie Erbsen und Bohnen sind besonders empfindlich.             Um den Vitamin C-Verlust möglichst gering zu halten muss man sich an ein paar einfach durchzuführende Regeln halten, die aber große Wirkungen zeigen werden:     -         Man sollte die Lebensmittel so weit es geht selbst anbauen, damit lange Lagerungen in Transporten gespart werden. -         Man sollte beim Ernten darauf achten, dass wichtiges Grün, z.

B. der Kelch an der Erdbeere, an dem Lebensmittel bleibt. -         Man sollte schon zerkleinerte Lebensmittel nicht stehen lassen. -         Man sollte Lebensmittel nicht im Wasser liegen lassen, sondern mit fließendem Wasser abspülen. -         Man sollte den Kontakt zwischen Lebensmittel und Sauerstoff möglichst verhindern. -         Man sollte lange Garzeiten vermeiden.

-         Man sollte die Lebensmittel kühl und trocken lagern. -         Man sollte die Lebensmittel vor direktem Licht schützen. -         Man sollte Lichtschutzpackungen verwenden, z.B. Tetra-Pack.        

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