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  Interview

           Belegarbeit :       Thema : Interview       Datum: 15.10.2004  Mudra, Constanze   Szostakowksi, Luisa   Wache, Lydia   Klasse 9 . 5                                  -2-     Inhaltsverzeichnis...

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.2   1. Was ist ein Interview?....

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3   2. Interviewtechniken .....

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....3   2.1 mündliche Befragungen (Interview)……………………………………………………… 3 2.

1.1 Interviewort ……………………………………………………………………………...4 2.1.

2 Dokumentation ………………………………………………………………………….4 2.1.3 Formen…………………………………………………………………………………...

4 2.1.4 Intensitäten……………………………………………………………………………….4 2.1.5 Aufbau eines Interviews……………………………………………………………….

...5 2.2 schriftliche Befragungen (Fragebogen)……………………………………………………5 2.3 Panelbefragungen………………………………………………………………………….

5     3. Analyse der Interviews…………………………………………………………………….6   3.1 Zeitungsinterview………………………………………………………………………….6 3.2 Fernsehinterview.

………………………………………………………………....………..

6   4. Selbsterstelltes Interview ………………………………………………………………….7   4.1 Unsere Herangehensweisen……………………………………………………………...

...7 4.2 Unser Interview………………………………………………………………………….7-8 4.

3 Gestaltungsabsichten......

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9   5.Quellennachweis…………………………………………………………………….....

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10                                        - 3 -    1. Was ist ein Interview?   Interviews werden verwendet um Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Personengruppen die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren, Meinungen zu verbreiten, Neuigkeiten zu entlocken. Formen des Interviews sind die umfrage, das Telefoninterview ( z. B. im Radio verwendet) ,es kann aber auch in einen Bericht verfasst werden, der auch Zitate enthalten kann, und das Fernsehinterview. Das interview wird in die mündliche oder in die schriftliche Befragung unterteilt.

Der Interviewer ist in der Regel gut vorbereitet mit einer großen Anzahl von fragen, die zum teil auch unangenehm sein können. Deswegen sollte der befragte immer auf das Gespräch vorbereitet sein.     2. Die Technik eines Interviews    2.1 mündliche Befragungen (Interview): Normalerweise wird bei einem Interview eine Person befragt, doch es kann manchmal sinnvoll sein gleichzeitig zwei oder mehr Personen zu befragen (Vorsicht: Gefahr der Diskussion). Grundsätzlich soll ein Interview nur durch einen Befrager durchgeführt werden, da es sonst zu einem Verhör gleicht.

Interviews sollen nicht länger als 30 Minuten dauern.   Fernsehinterview- vorteilhafte Verhaltensweise des Befragten :   anfertigen einer Liste auf der notiert wird wie sie mit optimalen Ausdruck wirken sollen (z.B. sympathisch, überzeugend, dominierend, kooperativ...

) keine große Gestik, da große ausufernde Bewegungen theatralisch wirken und vom Sprachlichen ablenken Verhaltensrichtlinien: - vermeiden von Nicht- O.K. Signalen (hastige Bewegungen, unruhiges Sitzen, Verspannungen der Gesichtsmuskeln, blockierende Haltung, abrupte Haltungsänderungen während des Gespräches) - Hände nicht im Gesicht, nicht mit Gegenständen spielen, nicht auf Brillenbügeln kauen, keine auffälligen Bewegungen - ordentlich, aufrechte Haltung - wenig lächeln, weil es sonst dümmlich, unsicher oder maskenhaft wirkt, aber an passender Stelle wirkt ein echtes Lachen angenehm -Vermeidung von Ausflüchten und Ausreden, da ein erfahrener Interviewer sofort darauf eingehen wird und es dadurch zu einer großen Blamage kommen kann, da dieser keine Chance geben wird weiter auszuweichen Die beste Rede kann nicht gerettet werden, wenn durch die Körpersignale Ablehnung erzeugt wird!   Rundfunk- bzw. Telefoninterview- vorteilhafte Verhaltensweisen des Reporters und Befragten :  sehr gerade Haltung, um Pressen der Stimme zu vermeiden   -4-2.1.1 Interviewort : Das Interview soll in einer vertrauten Umgebung des Befragten stattfinden, da hier Blockaden am ehesten zu lösen sind.

Außerdem benötigt der Befrage häufig Berichte, Unterlagen, ... auf die er während der Befragung zu seiner Rechtfertigung verweisen kann. Das Interview sollte aber unter Ausschluss der Kollegen geführt werden (4 Augen Gespräch), da die Anwesenheit von Kollegen die Auskunftsbereitschaft stark einschränken kann.   2.

1.2 Dokumentation: Der Erheber muss Aufzeichnungen während des Interviews machen. Bei jeder technischen Art der Aufzeichnung (z.B: Diktiergerät) wird der Befragte weniger offen sprechen und möglicherweise wichtige Aussagen vorenthalten. Im Sinne einer offenen und kooperativen Zusammenarbeit hat es sich bewährt, das Interviewprotokoll am Ende dem Befragten zur Einsichtnahme vorzulegen. Dadurch können schwerwiegende Missverständnisse korrigiert werden.

  2.1.3 Formen: · standardisiertes Interview: Es liegt ein Fragebogen vor. Der Vorteil ist, dass Anzahl und Inhalt der Fragen, sowie Formulierung und Reihenfolge vorgegeben ist (Ziel: vergleichbare Antworten verschiedener Personen).   · halbstandardisiertes Interview: Enthält einen fixen Themenblock sowie ein flexibles Fragenschema.   · nicht standardisiertes Interview: Dem Frager liegt lediglich ein Interviewleitfaden vor, der nur als Gedächtnisstütze verwendet wird.

  2.1.4 Intensitäten: Man unterscheidet in · weiche · neutrale · harte Befragung.   Das weiche Interview dient zur Einleitung und zum Ausklang um ein kooperatives Gesprächsklima aufzubauen. Das harte Interview ist durch schnelle Abfolge der Fragen und durch ständigen Druck auf den Befragten gekennzeichnet (= Verhör). Es soll verhindert werden, dass der Befragte seine Antwort auf Verträglichkeit mit früheren Antworten prüfen kann.

-5-2.1.5 Aufbau eines Interviews:   Einleitungsphase: weiche Befragung Ziel: - kooperatives Gesprächsklima - Verunsicherungen abbauen Sachliche Erhebungsphase: neutrale bzw. kurzfristig harte Befragung Ziel: - Informationen erheben - Klarheit über die Probleme bzw. Ursachen - Lösungsvorstellungen herausfinden - Bewertung   Ausklangphase: weiche Befragung Ziel: - entspannen - Sympathie pflegen     2.2 schriftliche Befragungen (Fragebogen): Die schriftliche Befragung entspricht im Grunde einem standardisiertem Interview.

Bei schriftlicher Befragung kann man zwischen geschlossen und offenen Fragen unterscheiden. Bei geschlossenen Fragen stehen dem Befragten einige Antwortmöglichkeiten offen (z.B: ja, nein, viel, mittel, wenig). Der Vorteil liegt darin, dass so die Auswertung erheblich erleichtert wird. Die offene Befragung verleitet dazu, die Fragen nur oberflächlich zu beantworten.     Fragebogen erweisen sich besonders geeignet wenn: · viele Personen befragt werden sollen · es sich um quantitative Sachverhalte handelt (z.

B.: Befragung dient zum Zählen · sensitive (empfindliche, reizbare) Inhalte behandelt werden, da bei Fragebögen Anonymität hergestellt wird und somit eher ehrliche Antworten zu erwarten sind   Schriftliche Befragungen eignen sich aufgrund des großen Vorbreitungsaufwandes erst ab einer Mindestzahl von 10 - 20 Befragten.   2.3 Panelbefragungen : Bei der Panelbefragung werden Interviews in regelmäßigen Zeitabständen mit den gleichen Personen durchgeführt. Ziel der Panelbefragung ist, die Änderung der Meinung festzustellen.            -6-3.

Analyse der Interviews   3.1 Zeitungsinterview   Fragestellungen und Diskussionspunkte:   Wer interviewt wen? Wie ist das Interview aufgebaut? Welche Themen werden behandelt? Welche Fragen werden gestellt? (Entscheidungs-, Ergänzungs-, Suggestivfragen) Antwortet der Befragte auf die Fragen? Welche sprachlichen-, rhetorischen Mittel werden verwendet?   Die Journalisten Josi und Louisa interviewen die Band Yellow Cap (Lars, Kay, Michael =>siehe Bild) nach dem Konzert. Das Interview ist in Überschrift, Einleitung, Frage und Antwort aufgebaut. Es werden die Themen „CD“, „Konzert“, „Urlaub“, „Bandname“, „Zusammenleben“, „Glücksbringer“, „Geld“ und „Görlitz“ behandelt. Es werden geschlossene Fragen, Gegenfragen, Informationsfragen und Unterstellungsfragen gestellt. Dabei werden die Fragen von den Befragten beantwortet.

Es wurden Folgende Rhetorische Mittel verwendet: Steigerung („es ist schöner, wenn…“) Aufzählung („Sonne, Strand und Meer…“) Personifizierung („Auch die Sonne ist gelb. Sie drückt meist Freude aus…“)   3.2 Fernsehinterview   Wer interviewt wen? Wie ist das Interview aufgebaut? Welche Themen werden behandelt? Welche Fragen werden gestellt? (Entscheidungs-, Ergänzungs-, Suggestivfragen) Antwortet der Befragte auf die Fragen? Wie ist die Körperhaltung/Miene des Interviewers/des Interviewten? Wie ist die Kameraeinstellung?   Der Interviewer wird nicht namentlich bekannt gegeben. Es wird Jeanette Biedermann(Sängerin, Schauspielerin) befragt. In diesem Interview werden keine akustischen Fragen gestellt. Der Zuschauer kann sie nur lesen.

Sie werden dennoch spontan von Jeanette B. beantwortet. Es wird über ihre „Tour“, „ihr Lampenfieber vor Auftritten“, „ob sie Musik oder Schauspiel bevorzugt“ und „ihre Grüße an die Fans“ geredet. Es werden zwei Entscheidungsfragen(„ Musik oder Schauspiel?“; „Hast du Lampenfieber?“) und eine Informationsfrage(„Wie war die Tour?“) gestellt. Jeanette B. beantwortet die Fragen, schweift aber danach von dieser Frage ab.

Sie sitzt in einer Kantine, hat gute Laune und somit eine positive Ausstrahlung die durch viel Mimik und Gestik unterstrichen wird. Man sieht Jeanette B. frontal. Im Hintergrund aber auch andere Personen, die sich in diesem Raum befinden. -7-  4. Selbsterstelltes Telefoninterview   4.

1 Unsere Herangehensweise   Themensuche, zum Erfragen, um den Leser von bestimmten Sachverhalten zu überzeugen und ihm neue Informationen darüber zu geben Formulierung der Fragen (Was wollen Leser bzw. Zuschauer wissen?) Entscheidung von der Art des Interviews (telefonisch, schriftlich oder persönlich) auf Antworten der vorherigen Frage eingehen Einleitung zum Thema hinführend formulieren, die nicht zu viele Informationen enthält Abschluss formulieren, der sowohl vom Interviewer als auch vom Befragten kommen kann   4.2 Unser Interview   Ein Telefoninterview mit Sophia Backhaus Geführt von Constanze Mudra, Luisa Szostakowski, Lydia Wache   Sophia Backhaus (s. Bild, 3.v.l.

), ist eine der besten Sängerinnen Deutschlands, sie gewann den ersten Preis beim Bundeswettbewerb. Wir befragten sie zu ihrer Person und ihrer Beziehung zu der Musik:     Interviewer: Hast du musikinstrumentale Erfahrungen? S. Backhaus: Ja, Klavier-, Gitarre- und Flötenunterricht. Interviewer: Bist du von Haus aus musikalisch? S. Backhaus: Ja, wir sind alle musikalisch interessiert. Wir machen viel Hausmusik aber nicht so meine Eltern, sondern mehr außerfamiliäres.

Meine Schwester singt, und des Öfteren musiziere ich mit meinem Onkel und besuche Konzerte. Interviewer: Seit wann weißt du,das Musik dein Leben ist? S. Backhaus: In der Zeit zwischen 16 und 18 wurde es mir klar. Durch viel Musik machen, ständig bei Musik zu sein und viel Erfahrungen durch Bühne, Chor und Ensemble zu machen.    -8-Interviewer: Was ist dein berufliches Ziel? S. Backhaus: Eindeutig Sängerin, Bühnen-, Oper- und Konzertsängerin.

Vielleicht aber auch eine Kunstgruppe. Interviewer: Wer ist dien Lieblingskomponist oder Musiker? S. Backhaus: Dvorák, Telemann und Bach. Meine Lieblingsmusiker sind jedoch Peter Schreier. Ich höre aber auch gerne Jazzmusik aus den 20er, 30er und 40er Jahren, wie z.B.

Marilyn Monroe und Marlene Dietrich. Interviewer: Wer war dein Idol als du klein warst? S. Backhaus: Ronja Räubertochter. Interviewer: Was ist das Bedeutendste was du bis jetzt mit deiner Musik erreicht hast? S. Backhaus: Mein Musikstudium. Interviewer: Wie hast du reagiert, als du von deinem Erfolg bei Jugend musiziert erfahren hast? S.

Backhaus: Jetzt sag ich das aber nicht mit der Zigarette…(lacht)Naja,wir haben gefeiert und ich hab mich tierisch gefreut! Interviewer: Wie wichtig ist dir Erfolg? S. Backhaus: Sehr wichtig, aber nicht wichtiger als zwischenmenschliches. Also, ich würde für meine Musik nicht über Leichen gehen! Interviewer: 3 Dinge, für die du eine Schwäche hast! S. Backhaus: Männer, Schokolade und Musik!(lacht) Interviewer: Gibt es etwas, was du sammelst? S. Backhaus: Ja, ich sammle Federn, von irgendwelchen schönen Tieren. Interviewer: Hast du Glücksbringer?? S.

Backhaus: Nein, ich bin ein Glückskind, ich brauche keine Glücksbringer, ich bringe das Glück mit mir mit. Interviewer: Das Leben wäre sinnlos ohne… S. Backhaus: …meine Freunde Interviewer: Gibst du uns noch einen Ratschlag mit auf dem Weg? S. Backhaus: Spar deine Liebe nicht am Tage für eine paar Stunden in der Nacht!-9-4.3 Unsere Gestaltungsabsichten   Da wir uns mit musikalischen Interviews auseinandergesetzt hatten, musste auch hier wieder ein musikalisches Thema gewählt werden. Darum drehen sich die ersten 9 Fragen um ihre musikalische Beziehung, dennoch sollte noch ein bisschen von ihrer Person rübergebracht werden, darum die letzten 5 Fragen über sich selbst.

                                                                                       -10-   5.Quellennachweis   fundus.org Ursulla Gersbacher „Körpersprache im Beruf Rhetorik“ ,Heyne Bücher-Kompaktwissen ,22278,Aufl.5,S.137-141 Sächsische Zeitung ,Donnerstag, der 23.September.

2004,S.22 -Junge Szene(interview mit Yellow Cap) Paul Herrmann „Reden wie ein Profi,Rhetorik für den Alltag“,Goldmann-Ratgeber,13612,Aufl.4 S.139-147 Peter Mettenleiter/Stephan Knöbl(Hrsg.),Blickfeld Deutsch 9/10,Schöningh,Druck 54321, Jahr 2000,Kapitel“Die Presse“ S.349 „das Interview“                                                                          

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