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  Desertifikation

Desertifikation - ein Hauptproblem Malis Begriff "Desertifikation": - ursprünglich aus dem Lateinischen (desertum facere) = "Wüste machen" - Häfig Folge der zu starken Nutzung der Savannen und Steppen durch den Menschen - Ausbreitung der (Hitze)wüste in den Randgebieten (Ausbreitung wüstenähnlicher Verhältnisse in Gebiete hinein, in denen sie aufgrund der klimatischen Bedingungen eigentlich nicht existieren sollten) - klimatische und anthropogene Faktoren ineinander greifend beteiligt - Auftreten in in ariden und semiariden Gebieten - Indikatoren: z.B.: Klimaschwankungen (starke Niederschlagsvariabilität), Bodengüte, Ackerbau, Bevölkerungszunahme und Überweidung - Übergangszonen zwischen Wüsten und Steppen sowie Savannen sind die Risikogebiete - Weltweit werden ca. 6 Milliarden Hektar jährlich durch Desertifikation unbrauchbar gemacht. Insgesamt sind 30 % der Landoberfläche der gesamten Erde gefährdet. Ursachen: = Zusammenwirken von Ursachenfaktoren - meist auf den Menschen zurückzuführen Durch deren Eingriffe kommt es zu einer Übernutzung bestimmter Ökosysteme.

a) Bevölkerungsdruck - unkontrollierte Bevölkerungsbewegung in desertifikationsgefährdeten Gebieten eine ernstzunehmende Ursache - Bevölkerungswachstum beträgt zwischen 2 und 3 Prozent - in den Trockengebieten auch Bereiche mit geringer Bevölkerungsdichte, die z.B. infolge von Wassermangel - Durch das Vorhandensein von Wasser oder von technischen Wassergewinnungsanlagen, werden diese Gebiete permanent genutzt und somit wird das ökologische Gleichgewicht zerstört à Verhinderung der natürliche Regenerationsfähigkeit des Bodens und der Vegetation b) Überweidung - häufigstes Phänomen - dabei wird ein zu großer Viehbestand auf einer zu kleinen Weidefläche gehalten - auch Verbreitung von Tierkrankheiten, häufig in der Rinderhaltung, bedingt diese hohe Zahl - Mehr gesunde Tiere mit höherer Kalbungsrate und mit höherer Fleisch- oder (und) Milchproduktion würden auch kleinere Herden ermöglichen à Zertrampeln der Grünflächenà neue Flächen suchen c) Abholzung von Wäldern - Baumbestand wird völlig dezimiert - Jungwuchs kaum noch zu sehen - wird für Feuerholz, für Hütten-, Zaun- und Brunnenbau und als Holzkohle benötigt - Leider fehlen oftmals andere Energiequellen - Erfolgt durch Expansion der Beweidung und des Anbaus d) Verkürzung der Brachzeiten - mehr Anbau aufgrund der verminderten Ertragfähigkeit notwendig - der Boden wird ausgelaugt und somit werden die Nährstoffe zu rasch aufgebrauchtà eiseitige Belastungà Nährstoffarmut e) Verwendung mangelhafter Bewässerungstechniken - Versalzung der Böden gilt allgemein als Ursache von Desertifikation in Bewässerungsgebieten - Ursache kann -einerseits in der Verwendung von zu salzreichem Wasser liegen - anderseits an dem nicht ausgewogenem Verhältnis zwischen Wasserzufuhr (mit geringem Salzgehalt) und entsprechender Durchspülung der Böden mit Ableitung des Wassers (salzangereicherten infolge der hohen Verdunstungsraten) f) Bau von Staudämmen - in die Ober- und Mittelläufe der Flüsse, die außerhalb der Sahelzone entspringen, werden zahlreiche Staudämme zur Bewässerung von Ackerland gebaut à Wasserführung dieser Flüsse in der Sahelzone verringert à ehemalige Weideflächen in den Flussniederungen flussabwärts der Staubecken trocknen zunehmend aus (Schon 1985 sank der Wasserspiegel des Tschadsees auf seinen niedrigsten Stand in den letzten 100 Jahren, hauptsächlich als Folge zahlreicher Dammbauten im Einzugsgebiet seiner Zuflüsse.) Natürlich gibt es auch Ursachen, die nicht vom Menschen verursacht wurden, sondern die durch das Klima hervorgerufen werden. - Durch das herrschende Klima in der Sahelzone (arid) besteht ein großes Anbaurisiko, da man selten über mehere Jahre kalkulieren kann. Generell bedeutet Aridität für die Pflanzenwelt Wachstumhemmnis bis zum Vertrocknen der Pflanze, besonders von Gräsern und Kräutern.

- Die hohe Niederschlagsvarialibität erschwert das Wachstum Ähnliche Ursachen sind auch bei der Regenwaldrodung in Indonesien und Brasilien vorhanden. Auswirkungen - klimatischen Folgen im Ökosystem des Sahel, die infolge des Defizits an Niederschlägen auftraten, waren sehr offensichtlich: Absterben der Grasdecke weiten Teilen des Sahels Absterben von Buschbeständen und flachwurzelnden Akazienbeständen (tropischer Laubbaum) Absenkung des oberflächennahen Grundwasserspiegels, besonders in Einzugsbereichen von Brunnen Ausblasung der feinen Bodenbestandteile Wachstum und Ausbreitung der Wüste (Sahara) Erhöhung der Verdunstung Verkrustung, Versalzung und Verhärtung der Bodenoberfläche - Zu den ökologischen Schäden kommen noch die anthropogen (von Menschenhand gemacht) hinzu, die vor allem im Zusammenhang mit den Niederschlagsdefiziten der letzten Jahre und der daraus resultierenden Dürre gesehen werden müssen: Rodung von großen Teilen der Savanne (z. B. Dornbüsche und Dornbäume), dies führt zu überwiegend wüstenhaften Bedingungen Durch Überweidung verarmen die Gras- und Pflanzendecken und ihre Bestände werden erheblich geschmälert Holzentnahme und das Rohden von Savannenbäumen, besonders in der Nähe von Siedlungen, führen zur Vernichtung des natürlichen Savannensystems Der Erosionsprozess wird beschleunigt Erhöhung der Verdunstung und Verwendung mangelhafter Bewässerungstechniken daraus folgt: Verkrustung, Versalzung und Verhärtung des Bodens Bau von Staudämmen, führt zur Verringerung der Wasserführung in den Flüssen Probleme - Auswirkungen wie Versalzung(entsteht in trockenen Gebieten hauptsächlich durch die Verwitterung geologischer Salzlager und durch die Zufuhr von Salzen durch Bewässerung)à Degradierung der Böden - Faktoren wie der Treibhauseffekt tragen zur Desertifikation bei, da durch ihn die durchschnittliche Temperatur der Luft und somit die Verdunstung steigt - Änderung der Verhaltensweisen der Agrarwirtschaft der betroffenen Bevölkerungà Erfolg oder Mißerfolg - Entwicklungslandàdementsprechend sehr arm - weder die technischen noch die finanziellen Mittel, um etwas gegen die Desertifikation zu unternehmen - wenn die Länder der Sahelzone keine internationale Hilfe bekommen, entsteht ein Teufelskreis: verminderte Ertragsfähigkeit der Vegetation und Bödenàweitere Expansion der Beweidung und des Anbausà Verstärkung der Vegetationszerstörung und Bodendegradierung Gegenmaßnahmen Heute steht fest, dass die Desertifikation hauptsächlich von Menschen verursacht wurde- auch wenn natürliche Gegebenheiten wie z.B. trockenes Klima den Desertifikations- prozeß noch ein wenig unterstützt haben.


Da die Ursachen also zum größten Teil anthropogen sind , müssen diese auch unter diesen Aspekt bekämpft werden. Menschen, die in der Sahelzone leben, müssen grundsätzlich ihre Lebensweise ändern. Dies ist nur mit internationaler Hilfe, d.h. mit Geldern der Industrieländer möglich. Denn die Länder der Sahelzone können die Kosten für Projekte nicht alleine aufbringen.

Schon 1972 gab es in Stockholm eine Konferenz, auf der nach einer Lösung für das Problem gesucht wurde. Die UNO rief extra zwei neue Gesellschaften ins Leben- die UNSO (United Nations Sudano- Sahelian Office) und die UNEP (United Nations Environment Programme). Ein komplexes Überwachungssystem, das Bodenveränderungen, Wasserhaushalt, Vegetation, Klima, Erosionsvorgänge durch Luft- und Satelitenbilder analysiert und dokumentiert. Finanzielle Unterstützung für die betroffenen Länder und Bereitstellung von Experten Umstrukturierung der Landwirtschaft Verbesserung der Anbaumethoden, Land auch mal brach liegt, Bepflanzungen als Windschutz Umstrukturierung der Weidewirtschaft nur so viele Tiere gezüchtet werden, wie auf dem Boden auch Nahrung finden, Boden nicht zu sehr belastet Umstrukturierung der Forstwirtschaft Finden alternative Energiequellen, z.B. Solarenergie, ständige Neupflanzung so wie eine geregelte Rodung Umstrukturierung der Bewässerungswirtschaft durch Wasserstauanlagen würde Wasserversorgung für die Bevölkerung wesentlich verbessert, wie auch die des Bodenwasserhaushalts Grundlegende Veränderung der menschlichen Lebensweise - Mehr Hygiene bei Menschen durch medizinische Versorgung und im Umgang mit Lebensmitteln - veterinärmedizinische Stationen, um Tierkrankheiten vorzubeugen - Beratungstellen, um die Bevölkerung zu informieren und das Bewußtsein der Leute für die Situation zu wecken - Schulunterricht muss mehr auf den Alltag abgestimmt werden, z.

B. mehr Infos zur Desertifikation - mehr Arbeitsplätze, z.B. in der Forstwirtschaft, im Handwerk, in der Kleinindustrie - ein besserausgebautesVerkehrsnetz

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