Artikel pedia
| Home | Kontakt | Artikel einreichen | Oberseite 50 artikel | Oberseite 50 autors
 
 


Artikel kategorien
Letztes fugte hinzu
    Die goldenen zwanziger

   Der kriegsverlauf von 1942-1945

   Die literarische entwicklung in der bundesrepublik deutschland (1949 - heute)

   Adolf hitler

   2. weltkrieg

   Kinderarbeit in deutschland

   Die römische frau

   Der kriegsverlauf von 1942 - 1945

   Das attentat auf hitler am 20.juli 1944

   Referat über die entstehung der ddr

   Die rolle der frauen während der französischen revolution

   2. weltkrieg

   Vorabiklausur geschichte leistungskurs

   Spezialgebiet geschichte: querschnitt durch die amerikanische geschichte (1607 - 2001)

   Die raf
alle kategorien

  Todesstrafe

Todesstrafe     Wir werden euch heute einiges über die Todesstrafe, ihre Folgen und die Arten der Hinrichtungen näher erklären.   Zuerst ein paar allgemeine Informationen:   Die Todesstrafe ist die älteste Strafe seit es Menschen gibt. Bereits in der Steinzeit wurden Verbrecher Gesteinigt, Ausgesetzt oder Schluchten hinabgestürzt. Später im Mittelalter erfand man wieder neue Hinrichtungsarten z.B. Aufhängen, Köpfen, Rädern, Entärmen und vieles mehr.

  Damals glaubte man Hexen vom Bösen zu "reinigen", indem man sie verbrannte. Auch heute werden noch viele Hinrichtungen vollzogen. Heute sterben die Verbrecher durch den elektrischen Stuhl, die Gaskammer oder die Giftspritze.   Doch die Todesstrafe gibt es heute nicht mehr überall. Hingerichtet wird vor allem noch in arabischen Ländern, in Vietnam, in der Mongolei, in Kuba und in China. Auch in Afghanistan, in der Türkei, den USA und in noch etwa 30 anderen Ländern der Welt.

In den USA stellte der Präsident George W. Bush einen neuen Tötungsrekord auf. Anfang letzten Jahres unterschrieb er seine 135. Hinrichtung.   Auswirkungen auf Verurteilte   Die jahrelange Zeit des Wartens auf die Hinrichtung ist für die meisten Gefangenen schrecklich. Sie leben in ihrer Zelle eingeengt mit der Vorstellung an einem festgesetzten Tag getötet zu werden.

Viele Gefangene malen sich die Hinrichtung aus und erleben sie teilweise in Albträumen mit allen Einzelheiten. Sie überlegen auch, was ihr Tod für Gefühle bei ihren Angehörigen und denen des Opfers hervorrufen wird. Sie fragen sich, wie sie sich auf dem Weg zum Hinrichtungsraum verhalten sollen, ob und wie sie sich bei den Angehörigen entschuldigen sollen oder was ihre letzten Worte sein werden. Bei vielen Gefangene führt dass Wissen des bevorstehenden Todes zu Realitätsverlust, schweren Depressionen und Selbstmordversuchen. Teilweise haben die Gefangenen immer den Raum vor Augen in dem sie getötet werden. All diese Veränderungen führen vor dem Tod schon zu einem Tod der Persönlichkeit.

  Vollstreckung der Todesstrafe Vor der Vollstreckung setzt ein regelrechtes Ritual ein. In Florida werden die Gefangenen vier Wochen vor der Hinrichtung in eine Zelle in der Nähe des Hinrichtungsraumes gebracht und ,um einen Selbstmord zu verhindern, rund um die Uhr bewacht. Ist die Hinrichtung um 7 Uhr angesetzt, bekommen die Verurteilten um 4:30 Uhr ihre letzte Mahlzeit. Zwischen 5 und 6 Uhr wird bei Vollstreckung durch den Stromstuhl das rechte Bein und der Kopf des Gefangenen rasiert um die Kabel später anlegen zu können. Bis zur letzten Minute kann ein Aufschub gewährt werden, was dazu führt, dass einige Gefangene diese Prozedur mehrmals durchlaufen müssen. Bei der Durchführung tragen die Opfer speziell zugeschneiderte Kleidung.

Die Vollstreckung findet immer vor Augen einiger ziviler Zeugen statt, die danach der Presse vom Verlauf berichten können. Ihnen ist der Schreck oft ins Gesicht geschrieben. In anderen Ländern gibt es sogar öffentliche Rituale, bei denen die Verurteilten ständig vor den Augen tausender leiden müssen. Personen, welche die Hingerichteten jahrelang gekannt haben, wie Gefängniswärter stehen oft unter schwerem Schock. Priester und Ärzte hoffen nicht zur Anwesenheit bei einer Vollstreckung aufgefordert zu werden. In den Sicherheitstrakten tritt schon Tage vor der Hinrichtung eine merkwürdige und beängstigende Stille ein   Doch wirkt die Todesstrafe überhaupt?   Es gibt viele Menschen die sich für die Todesstrafe einsetzen.

Mittlerweile gibt es aber auch schon einige Organisationen die gegen die Todesstrafe protestieren. Solche Organisationen sind z.B. Alive, Amnesty International, GCADP.   Wir haben einige Pro's und Contra's zur Todesstrafe gesammelt.   Zu den Pro's gehören:    ·        Recht und Ordnung können bei Kapitalverbrechen nur durch Todesstrafe wieder hergestellt werden.

·        Verbrecher müssen abgeschreckt werden. ·        Hinrichtung ist menschlicher als lebenslange Haft. ·        Mord kann nur durch den Tot des Täters gesühnt werden. ·        Der Staat muss seine Bürger vor gefährlichen Verbrechern schützen. ·        Jahrelange Inhaftierung kostet enorme Steuergelder         Zu den Contra's gehören:   ·        Untersuchungen haben erwiesen, dass die Todesstrafe nicht abschreckt. ·        Justizirrtümer können nicht mehr rückgängig gemacht werden.

·        Auch Schwerverbrecher müssen die Chance haben, ihr Leben zu ändern. ·        Ein Staat, der die Menschenrechte anerkennt, muss auch das Leben eines Verbrechers vor Rache schützen. ·        Die Todesstrafe kann zu leicht missbraucht werden! ·        Die Todesstrafe ist viel teurer als eine lebenslange Haft (40 Jahre) Eine lebenslange Haft kostet 516 000 $ und die Todesstrafe kostet rund 3,18 Millionen $.     Todesstrafebefürworter glauben, dass sich die Zahl der Verbrechen auf diese Art vermindert. Doch in Europa gibt es, seit der Abschaffung der Todesstrafe viel weniger Verbrechen als in den USA.   Eines der Argumente der Befürworter stimmt und zwar, dass die Strafe schnell verläuft.


Aber das ist nicht immer der Fall, wie folgende Beispiele beweisen:    Bei einem gewissen Henry White, der in Ohio auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet wurde, schlug das Herz nach dem ersten Stromstoß noch regelmäßig. Als man daraufhin die Stromstärke verdreifachte, schlugen helle Flammen aus dem zuckenden Fleisch des Verurteilten und der Gestank von verbranntem Fleisch erfüllte den Raum. Der Tod war nicht durch einen Stromschlag, sondern durch Verbrennen eingetreten.   5 Stromstöße von ca. 2000 Volt benötigte man bei der Hinrichtung William Vandiver durch den elektrischen Stuhl. Nach 17 Minuten starb der Verurteilte.

Doch auch am Galgen und in der Gaskammer geschehen ähnliche Dinge.   Es kommt auch nicht selten vor, dass Unschuldige hingerichtet werden. Justizirrtümer kommen in jedem Land vor und sind ärgerlich. Es kann keine absolute Gewissheit geben, dass die Angeklagte Person wirklich schuldig ist. In den USA wurden im Zeitraum von 1990-1997 mindestens 23 Unschuldige hingerichtet.   Beispiel für die Hinrichtung eines Unschuldigen: David Spence wurde 1982 zum Tode verurteilt, da er angeblich drei Teenager ermordet hatte, die Exekution wurde im Jahr 1997 vollzogen.

Ein Polizist und der leitende Detektiv der Untersuchung glaubten nicht an die Schuld von Spence, es gab auch keine Beweise, dass Spence in das Verbrechen involviert war. Spence wurde aufgrund der Aussagen von Häftlingen, denen für die Aussage Zugeständnisse gemacht wurden, zum Tode verurteilt.      Als Abschluss werden wir euch noch einige Hinrichtungsmöglichkeiten näher beschreiben.   Strang   Schon lange verbreitet ist der Tod durch den Strang. Es ist aber nicht so einfach dabei die Bedingungen zu erfüllen. Früher trat der Tod bei Hochziehen des Seils durch Erstickung ein, eine langwierige und grausame Prozedur.

Die neuere Methode ist allerdings den Menschen durch eine Falltür mehrere Meter tief fallen zu lassen um ihm das Genick zu brechen. Dies führt zur Zertrennung des Rückenmarks und sofortigem Bewusstseinsverlust. Das Herz schlägt allerdings noch einige Minuten weiter bis das Herz die letzten Sauerstoffreste verbraucht wurden, da durch das Seil auch die Luftröhre verschlossen wird. Es ist aber schwierig die richtige Stricklänge festzustellen. Ist das Seil zu kurz bricht das Genick nicht und der Gehängte muss qualvoll ersticken, ist das Seil zu lang reist unter Umständen der Kopf ab. Deshalb gibt es bei dieser Methode oft Zwischenfälle.

  Stromstuhl   Der Tod durch den Stromstuhl wurde schon Ende der 19. Jahrhunderts eingeführt. Der Hinzurichtende wird an einen Stuhl gefesselt und unter Strom gesetzt. Man muss den Strom sehr genau dosieren. Ist er zu gering tritt der, normalerweise schneller als das Schmerz empfinden eintretende, Bewusstseinsbewusst nicht gleich beim ersten Stromschlag auf. Das Opfer leidet in diesem Fall unglaubliche Schmerzen, schreit und spuckt Eingeweide.

Dies ist für die Zeugen ähnlich schrecklich als die Ansicht eines völlig verkohlten Körpers bei einer Stromüberdosierung. In einigen Fällen war der Gefangene noch Minuten nach dem ersten Stromschlag bei Bewusstsein, weil die Strommenge unterschätzt wurde. Sie sind aber nicht mehr überlebensfähig, das die inneren Organe völlig verkohlt sind. Manchmal wirken spätere Stromstöße auch wiederbeleben auf das Herz, was ebenfalls für den Betreffenden unheimlich schrecklich ist.   Giftspritze   In den Staaten wird, obwohl sich die Gefangenen teilweise auch die Art des Todes aussuchen können, fast ausschließlich die Giftspritze verwendet, da diese das Opfer nicht entstellt. Sie wurde erst vor 20 Jahren in den USA eingeführt.

Man wird dabei auf einer Liege festgeschnallt und bekommt zuerst Mittel zur Beruhigung und gegen Krämpfe verabreicht. Mehrere Ärzte setzten dann eine Spritze an, von denen aber nur eine das Gift enthält. Der Bewusstseinsverlust tritt sofort nach dem Verteilen des Giftes im Körper auf. Allerdings kommt es auch hier zu Zwischenfällen bei falschem Einspritzen oder zu wenig Gift, was dazu führt, dass der Tod viel langsamer auftritt. Das Opfer "zappelt dann wie ein Fisch". Ebenfalls dagegen spricht, dass Ärzte, bei der Hinrichtung beteiligt sind.

Gaskammer   Auch die durch Hitler bekannt gewordene Gaskammer wird in Amerika noch vereinzelt eingesetzt. Noch immer wird das von den Nazis verwendete Gas Zyklon B verwendet. Der Gefangene muss hier aber "mitspielen". Wenn er die Luft anhält um sich gegen die Strafe aufzubäumen, wird der Leidensprozess verlängert. Bei tiefem Einatmen erleidet der Verurteilte nach 2 Minuten den Tod. Erschießung   Von der, vor allem in China eingesetzten, Erschießung gibt es verschiedene Varianten.

Die chinesische Justiz lässt die Gefangenen aus nächster Nähe von einer einzelnen Person durchführen. Durch Kopfschuss soll der Gefangene schnell das Bewusstsein verlieren. Oft wird das Hirn nicht genau getroffen und weitere Schüsse sind notwendig. In anderen Ländern werden dem Opfer die Augen verbunden. Mehrere Soldaten gehen in Stellung, aber nur eines ist mit echter Munition geladen. So weis niemand, wer den tötenden Schuss auslöst.

Wird dabei das Herz nicht direkt getroffen, verblutet das Opfer. Auch bei dieser Methode ist der Verurteilte nicht mehr ansehnlich.     Enthauptung   Beim Enthaupten wird der Kopf vom Körper getrennt wird. In islamischen Ländern wird nach dem Koran mit dem Schwert geköpft, was dazu führen kann, dass der Verurteilte nicht gleich mit dem ersten Schlag seinen Kopf verliert. Dieses Problem entfällt mit dem Fallbeil, das in der Französischen Revolution eingesetzt wurde, heute aber nicht mehr verwendet wird. Damals konnte mit einem Gerät alle 40 Sekunden eine Person "abgefertigt" werden.

  Steinigung   Die vor allem im Iran verwende Steinigung erhebt erst gar nicht den Anspruch menschlich zu sein. Der Verurteilte wird bis zur Gürtellinie eingegraben und dann mit kleinen Steinen beworfen bis das Opfer verblutet. Auf das Werfen von großen Steinen wird vermieden um einen frühen Bewusstseinsverlust zu vermeiden.   Kreuzigung   Die Kreuzigung ist glücklicherweise weltweit abgeschafft. Mit ihr kam beispielsweise Jesus zu Tode. Das Kreuz wurde zum Symbol der christlichen Kirche.

Sie war extrem langandauernd, es kann über einen Tag dauern, bis der Erstickungstod eintritt, da man immer noch Luft erhält, solange der Körper seine eigene Last noch halten kann.   Zukunft der Todesstrafe:   Es ist mittelfristig nicht damit zu rechnen, dass die Vereinigten Staaten die Todesstrafe abschaffen werden. Auch da die Zahl der Getöteten immer weiter ansteigt. Die Abneigung gegenüber dieser Strafe der Bevölkerung ist im Moment leider nicht groß genug. In der Europäischen Union ist die Todesstrafe verboten, im Deutschen Grundgesetz steht lediglich "Die Todesstrafe in Deutschland ist abgeschafft". Die Türkei, in der die Todesstrafe theoretisch noch besteht, wird diese abschaffen müssen um der EU beizutreten.

Es ist in diesem islamischen Staat aber üblich, dass man die Todesurteile nach 4-6 Jahren aufhebt. Es ist aber zu hoffen, dass weiterhin immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen. Die positive Entwicklung ist auf den Druck der Länder zurückzuführen, in denen die Todesstrafe abgeschafft ist, aber auch auf die Bevölkerung, die sich besonnen hat. Ebenfalls einen großen Teil tragen die früher benannten Menschenrechtsorganisationen zur Abschaffung der Todesstrafe bei, die immer wieder auf Fälle von Menschenrechtsverletzung aufmerksam macht.   Doch statt Menschen zu töten sollte man ihnen besser einen Sinn zum Leben geben und sie zu Eigenverantwortung erziehen. Ihnen Freiräume schaffen, dass sie einen Lebensstandart erhalten, der eine positive Entwicklung und Entfaltung ermöglicht.

Denn aus einem glücklichen Kind, einem zufriedenen Jugendlichen wird ein selbstbewusster Erwachsener, der ein wertvolles Mitglied einer stabilen Gemeinschaft sein kann.   Falls es noch Fragen gibt bitten wir euch sie jetzt zu stellen.   Wir bedanken uns für eure Aufmerksamkeit.

Suchen artikel im kategorien
Schlüsselwort
  
Kategorien
  
  
   Zusammenfassung Der Vorleser

   sachtextanalyse

   interpretation zwist

   Fabel interpretation

   literarische charakteristik

   interpretation bender heimkehr

   felix lateinbuch

   interpretation der taucher von schiller

   textbeschreibung

   charakterisierung eduard selicke
Anmerkungen:

* Name:

* Email:

URL:


* Diskussion: (NO HTML)




| impressum | datenschutz

© Copyright Artikelpedia.com