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  Mahatma gandhi

Mahatma Gandhi- die große Seele Mahatma Gandhi wurde als Mohandas Karamchand Gandhi, am 2. Oktober 1869 in Porbandar/Indien geboren. Als Mitglied der zweithöchsten Kaste, im indischen Kastensystem, war es Gandhi möglich nach der Schule, in Indien, nach London zu gehen um dort Jura zu studieren. Nach Beendigung seines Studiums ging Gandhi, nach einen kurzem Aufenthalt in Indien, nach Südafrika wo er als Rechtsanwalt bei einer Indischen Firma beschäftigt war. Südafrika war zu diesem Zeitpunkt eine Kolonie Großbritanniens. Eines der prägenden Erlebnisse in Gandhis Leben war wohl eine Zugfahrt in Südafrika.

Gandhi reiste als reicher Inder natürlich Erster Klasse. Doch in Südafrika galt Gandhi als Farbiger, da er Inder war. So wurde er von einem weißen Südafrikaner aufgefordert, das Abteil zu verlassen da er nicht mit einem „Neger“ zusammensitzen wollte. Gandhi weigerte sich und so holte der Südafrikaner den Schaffner herbei. Gandhi zeigte ihm sein Ticket welches er in London gekauft hatte. Doch das schien den Schaffner wenig zu kümmern.

Auch er forderte Gandhi auf das Abteil zu verlassen, andernfalls würde er bei dem nächsten Halt hinausgeschmissen. Beim nächsten Halt fand sich Gandhi zwischen seinem Gepäck am Boden des Bahnsteiges wieder. Von diesem Augenblick an hatte er wohl beschlossen gegen den Fremdenhaß, den Rassismus und die Unterdrückung anzukämpfen. Recht bald nach diesem Vorfall führte Gandhi, die Inder in Südafrika gegen Unterdrückung und für ihre Rechte als Arbeiter an. Er versammelte eine Gruppe von Indern und forderte sie auf ihre Pässe zu verbrennen, da sie nicht die Recht der Briten hatten. Er sammelte die Pässe der Leute und warf sie ins Feuer.

Ein anwesender Polizist schlug mit dem Knüppel auf ihn ein damit er aufhörte. Doch Gandhi warf, unter Schlägen, die Pässe solange er sich bewegen konnte, ins Feuer. Das hat ihm Schlagzeilen in den Zeitungen und die Sympathie vieler Menschen gebracht. Gandhi hatte sich seine Prinzipien gesetzt: Er würde nie wieder dulden, dass er unterdrückt wurde und er würde gegen diese Ungerechtigkeit ankämpfen und zwar ohne Gewalt. Einmal als Polizisten auf Pferden ankamen um eine Gruppe von streikenden Arbeitern zu stoppen, sagte Gandhi zu der Gruppe sie sollten sich flach auf den Boden legen und sich nicht rühren. Die Pferde konnten nicht dazu gebracht werden über den Teppich aus Menschen zu trampeln.

Die Polizisten mußten ohne Erfolg umkehren und Gandhi und die Gruppe hatten den Kampf ohne Gewaltanwendung gewonnen. 1915 kehrte Gandhi nach Indien zurück. Er wollt das richtige Indien sehen und nicht nur das Reiche. Und so ging er auf Reisen durch ganz Indien. Er versuchte so viel wie möglich über das einfache und arme Indien und dessen Bevölkerung zu erfahren. Gandhi lebte in einfachsten Verhältnissen in Dörfern und setzte sich für Toleranz, für die Freiheit Indiens, für Selbstregierung und für die Überwindung des Gegensatzes zwischen Hindus und Moslems ein.

Besonders aber setzte er sich für die Milderung der Kastenunterschiede ein. Im Hinduismus wird jeder Mensch in eine Kaste hineingeboren, in der er ein Leben lang bleibt. Wenn man sich nach den Regeln der Religion gut benimmt so wird man im nächsten Leben, in die nächst höhere Kaste geboren oder, wenn man bereits in der höchsten Kaste ist, man kommt ins Paradies. Es gibt aber auch die niedrigsten Menschen: die “untouchables“, die Unanfaßbaren. Als normaler Kastenangehöriger faßt man sie nicht an, man beachtet sie nicht einmal. Gandhi setzte sich dafür ein, dass sich die verschiedenen Kastenangehörigen untereinander gut verstanden.

Besonders für die “untouchables“ setzte er sich ein. Er sammelte Geld und Kleidung für sie und sprach sich für deren Rechte als Menschen aus. Nach einiger Zeit ist Gandhi Vorsitzender der “Campain for home rule“, eine Kampagne für indische Selbstbestimmung, geworden und hat die Masse der Inder hinter sich gehabt. Dadurch konnte er effektiv gegen das British Empire kämpfen. Er organisierte einen landesweiten Streik der Inder. An diesem Tag hat in ganz Indien nichts mehr funktioniert.

Es fuhren keine Busse und keine Züge; kein Geschäft hatte geöffnet und die Telegraphenmasten funktionierten auch nicht. Somit waren die Briten in Indien vollkommen vom Rest der Welt abgeschnitten. Gandhi bekam wieder die Aufmerksamkeit der gesamten Weltpresse zugesprochen. Zwei Ereignisse führten wohl letztendlich zu der Unabhängigkeit Indiens. Erstens hatten die Briten die Kontrolle über das Salz, aus dem Meer Indiens übernommen. Aufgrund der eingeführten Salzsteuer konnten sich immer weniger Inder Salz leisten.

Also machte sich Gandhi mit einer großen Gruppe von Anhängern auf einen zweihundert Kilometer Marsch zu Meer auf. Auf dem Weg dorthin schlossen sich immer mehr Menschen der Gruppe an. Gandhi hatte vor, dass sich jeder Inder symbolisch eine Hand voll Salz nehmen sollte, als Zeichen dafür, dass dieses Salz auch den Indern gehörte. Vor den Salzwerken hatte die britische Regierung Soldaten postiert. In kleinen Gruppen sind die Inder auf die Soldaten zu, in Richtung Eingang der Salzwerke, gegangen. Die Soldaten schlugen jeden Einzelnen mit ihren Schlagstöcken nieder.


Keiner der Inder hat sich gewehrt. Dies fand internationalen Anklang und die Briten wußten nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollten. Wie sollten sie einen Feind bekämpfen der keine Gewalt benutzt aber trotzdem resolut ist? Zweitens brach in Europa der zweite Weltkrieg aus und Großbritannien wurde geschwächt. 1947 rückten die Briten aus Indien ab. Gandhi hatte eines seiner Ziele erreicht. Kurz nachdem Indien frei war, begannen sich die verschiedenen Religiongruppen Indiens zu bekämpfen.

Es wurde Entschieden, dass Indien aufgeteilt werden sollte: in Indien als erster Teil, in dem mehr Hindus lebten und in Pakistan als zweiten Teil, in dem mehr Moslems lebten. Trotzdem hörten die Straßenschlachten nicht auf und so begann Gandhi zu fasten. Gandhi war immer für die Erhaltung des Lebens gewesen und nun fastete er solange bis er fast starb. Die Kämpfe hörten auf und Gandhi begann wieder zu essen. Am 30. Januar 1948 wurde Gandhi bei einem öffentlichen Gebet in Neu-Delhi, von einem fanatischen Hinduisten, erschossen.

Mohandas Gandhi war und ist eine der bedeutendsten Personen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war es, der zum ersten Mal bewies, dass es möglich ist ohne jegliche Gewalt für seinen Glauben zu kämpfen. Sein ganzes Leben lang kämpfte er, nur mit Toleranz, Überzeugungskraft und Ideen, effektiv für seine Ziele. Erst Mahatma Gandhi hat den Streik so populär gemacht wie er heute ist. Es war eine starke Waffe für ihn, die es ihm möglich machte, die Unabhängigkeit Indiens von der größten Kolonialmacht seiner Zeit zu erreichen, ohne jemals Gewalt anzuwenden. Dieser Pionier des Gewaltlosen Widerstands hat ein Zeichen für die gesamte Welt gesetzt.

„ Ein Auge um ein Auge macht die ganze Welt blind!“ Mahatma Gandhi

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