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  England im 17. jahrhundert



England im 17. Jahrhundert In fast ganz Europa ließen die Herrscher dem Adel und der Geistlichkeit möglichst wenig Einfluss. In England aber gab es eine selbstständige Versammlung der reichen Bevölkerung: das Parlament Ohne dessen Zustimmung durfte der König keine Steuern erheben. Im 16. und 17. Jahrhundert riefen die englischen Könige nur sehr selten das Parlament ein und missachteten dessen Mitspracherecht.

  Erfolge der Parlamentsversammlung 1640/41: - Der König muss das Parlament innerhalb von drei Jahren mindestens einmal einberufen. Wenn er die unterlässt, kann das Parlament aus eigenem Entschluss zusammentreten. - Das Parlament darf vom König nicht mehr aufgelöst werden. Die Mitglieder des Parlaments müssen der Auflösung zustimmen. - Alle Steuern müssen vom Parlament genehmigt werden. - Alle königlichen Ämter, die nur eingerichtet worden sind, um die Macht des Königs zu vergrößern, werden aufgehoben.

  Einige Parlamentsmitglieder widersetzten sich sogar offen dem König. Nachdem Karl I. es wagte, die Unverletzlichkeit des Parlaments zu bedrohen, riefen König und Parlament zum Kriegszug gegeneinander auf, wobei beide behaupteten, im Recht zu sein. Es entstand ein Bürgerkrieg zwischen König und Parlament, der von 1642 bis 1648 dauerte. Da das Parlament London, das wichtigste Finanz- und Handelszentrum und den bevölkerungsreichsten und wohlhabendsten Südosten in der Hand hatte, siegte es schließlich unter Führung von Oliver Cromwell. Er vertrieb alle Mitglieder, die Verhandlungen mit dem König befürworteten.

1649 ließ das Parlament Karl I. öffentlich hinrichten, was für die damalige Zeit unerhört war. England wurde zur Republik erklärt, die Oliver Cromwell wie ein Diktator regierte. Der Sieg des Parlamentes wurde besiegelt, indem es Wilhelm III. 1688 die englische Königskrone anbot und somit Jakob II. absetzte.

Dieser floh nach Frankreich. Bevor Wilhelm zum König wurde, unterzeichnete er den Vertrag des Parlamentes, welcher dessen Rechte festlegte (Bill of Rights). So entstand in England die Parlamentarische Monarchie, eine Staatsform, in der der König (Monarch) nicht selbstständig regieren darf, sondern sich in wesentlichen Entscheidungen nach dem Parlament richten muss. Der König hatte kein stehendes Heer, Adel und Parlament hatten starken Rückhalt im Volk und sie konnten sich auf ihre "alten Rechte" dem König gegenüber berufen. Der Inselstaat England war bereits zu einer festen Einheit zusammengewachsen. Demokratie herrschte jedoch noch immer nicht: Parlamentsentscheidungen wurden nur im Interesse der wohlhabenden Bevölkerung getroffen.

    Handel Die Handelspolitik in England war sehr günstig für die Kaufleute und den Überseehandel. Der Staat ließ ihnen viele Freiheiten, wodurch vor allem der Handel mit Nordamerika, Afrika und Indien aufblühte. Der Staat erlaubte, dass einzelne Kaufleute sich zu Handelsgesellschaften zusammenschlossen. Diese Kompanien durften ihren Kolonialbesitz selbstständig verwalten. Der englische Schiffshandel erlebte nach 1651 - mit der Erlassung des Schifffahrtsgesetzes - einen Aufschwung. Da durch das Gesetz der Warentransport den englischen Schiffen vorbehalten war, war es möglich, die Konkurrenz auszuschalten.

Bestes Beispiel ist der Handelskrieg gegen Holland, wo schließlich Holland verlor und England die Vorherrschaft zur See überließ. England wollte das Gleichgewicht der europäischen Mächte unbedingt halten und die Vormachtstellung eines Staates verhindern. Als der spanische König starb, wollte Ludwig XIV., dass sein Enkel Nachfolger wird. Dies hätte zu einem Zusammenschluss von Frankreich und Spanien geführt. England sah seine Gleichgewichtspolitik in Gefahr und schloss sich mit Holland, Deutschland und Österreich zusammen.

Schließlich kam es zum Krieg. Nach den Kämpfen auf dem Land verlagerten sie sich in die Kolonien und auf den Ozean (erster großer See- und Kolonialkrieg). 1713 kam es zum Frieden der englischen Regierung. England erlaubte, dass der Enkel von Ludwig XIV. den Thron erhielt, wenn Frankreich und Spanien voneinander unabhängig blieben. Viele Gebiete, die spanisch oder französisch waren, wurden auf Österreich und Frankreich aufgeteilt.

Die Politik Englands ist bis heute noch ein einflussreiches Beispiel.     Bill of Rights Gesetz von grundlegender Bedeutung für den englischen Staat; darin werden die Rechte des Königs eingegrenzt, die des Parlamentes festgesetzt. Es besagt, dass der König fast keine Entscheidung ohne Zustimmung des Parlaments treffen darf. Im Parlament herrscht Redefreiheit. Parlamente sollen häufig gehalten werden. Dieses Staatsgrundgesetz stellt das Gesetz über Krone und Dynastie.

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