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  Galileo galilei



Galileo Galilei Galileo Galilei wurde am 15. Februar 1564 in Pisa in einer Florentiner Patrizierfamilie geboren. Der Vorname wurde früher oft vom Nachnamen abgeleitet, daher kommt auch die Ähnlichkeit zwischen Galileis Vor -und Nachnamen. Galileis Vater war ein nicht sehr reicher florentinischer Adliger, auf dessen Wunsch hin Galileo Galilei ein Medizinstudium begann, anstatt sich mit Mathematik und Physik auseinanderzusetzen. Dieses Studium brach er jedoch nach kurzer Zeit ab und sein Vater gestattete ihm die ersehnte Beschäftigung mit Physik und Mathematik. Während seiner Ausbildung an der Florentiner Accademia del Disegno studiert er die Schriften Aristoteles und kommt zu neuen Erkenntnissen, die heutzutage als "Pendelgesetze" und "hydrostatische Waage" bekannt sind.

Ohne Abschluss beendete Galileo nach vier Jahren seine Ausbildung und erhält aufgrund seiner guten Beziehungen eine Professur für Mathematik in Pisa. Diese Verpflichtung brachte ihm nur wenig Geld, sodass er die zeitübliche Möglichkeit von Privatunterricht nutzte, um sich etwas dazu zu verdienen. In dieser Zeit beweist er unter Anderem die Unrichtigkeit des Satzes von Aristoteles "Verschiedene Körper fallen verschieden schnell" (100 Pfund fallen 100-mal schneller als ein Pfund). Da er aber noch ziemlich jung ist wird ihm nicht sehr viel Beachtung entgegengebracht. Stattdessen wird die Zahl der Kritiker an ihm immer größer. 1592 erhielt er eine besser dotierte Stellung in Padua (Republik Venedig), wo er ebenfalls als Mathematikprofessor tätig war.

Dieses Geld brauchte Galilei dringend, da er nach dem frühen Tod seines Vaters seiner Familie finanziell verpflichtet war. Während dieser Zeit lernte er seine Lebensgefährtin Marina Gamba kennen, mit der er drei Kinder hatte. Er verließ sie allerdings nach 12 Jahren. In den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts hörte Galilei von der Erfindung des Fernrohrs in den Niederlanden. Er baute dieses nach, verbesserte es und beobachtete damit den Himmel.

Er entdeckte, dass es auf dem Mond Gebirge gibt, dass die Milchstraße aus vielen einzelnen Sternen besteht und dass die Sonne Flecken hat und sich um sich selber dreht. Außerdem entdeckte er vier der heute 28 bekannten Jupitermonde. Aufgrund dieser Entdeckungen stellte er das allgemein anerkannte und von der Kirche befürwortete Ptolemäische geozentrische Weltbild in Frage. Dieses besagt, dass die Erde in der Mitte des Universums sei und dort ruht. Die Sonne und alles andere drehe sich um diesen Mittelpunkt - die Erde. Galilei war der Überzeugung, dass das Kopernikanische Weltsystem, in dem die Sonne den Mittelpunkt des Universums ausmacht, richtig sei.

Seine Beobachtungen veröffentlichte er acht Wochen nach seinen Entdeckungen in "Sidereus Nuntius" (Sternenbote). Er wollte damit der kopernikanischen Lehre zur Anerkennung verhelfen, erreichte aber das Gegenteil. 1616 wurde durch ein Gutachten nicht allzu fachkundiger Geistlicher die kopernikanische Lehre als Irrtum bezeichnet und deren Verbreitung wurde durch einen Beschluss der Inquisition verboten. Der Papst riet Galilei diese Angelegenheiten der Kirche zu überlassen. Galileo selbst sah sich selbst als ein guter Katholik, der an die Macht des Gebets glaubte. Darum war er stets bemüht, seine Pflicht als Wissenschaftler mit dem Schicksal seiner Seele in Einklang zu bringen.

Galilei hielt sich daran und widmete sich der Navigation auf See, der Dichtung, und der Biologie, bis er 1618 wieder neue Hoffnung schöpfte, als Papst Urban VIII. den Thron bestieg. Dieser erscheint ihm als fachkundiger und liberaler. Mit der Schrift "Il Saggiatore" (Der Prüfer mit der Goldwaage") richtet er sich an Urban VIII., ohne großen Erfolg. 1632 versucht Galilei erneut sein Glück mit der Veröffentlichung eines seiner Hauptwerke "Dialogo di Galileo Galilei dei due massimi sistemi del mondo, Tolemaico e Copernicano".

Es handelt sich um einen Vergleich des heliozentrischen und des geozentrischen Weltbildes. Dieses Werk Galileis ist absichtlich in einfacher Sprache geschrieben, damit es jeder verstehen kann. Aufgrund einer geschickten Erörterung kam der "normale" Leser zu dem Schluss, dass das kopernikanische Weltsystem richtig sei und nicht das Ptolemäische geozentrische Weltbild. Die Kirche bezeichnete ihn daraufhin als Ketzer. Die Inquisition verurteilte ihn aufgrund seines Ungehorsams gegen das Dekret von 1616 und zwang ihn, alle "Irrtümer", die er verbreitet hatte, zu widerrufen. Galilei tat dies, soll aber direkt nach seinem Prozess gesagt haben: Eppur si muove (und sie - die Erde - bewegt sich doch!).

Viele Kommentare, Theaterstücke, Gedichte, frühe Vorlesungen und Manuskripte aus dieser Zeit sind seither verschwunden. Nach drei Monaten im Gefängnis verbrachte er den Rest seines Lebens auf seinem Landhaus in Arcetri bei Florenz, wo er eine unbegrenzte Haftstrafe absolvieren musste In der folgenden Zeit wandte sich Galilei wieder ganz der Physik zu. Die Versuche, die neue Erkenntnisse in der Mechanik und bezüglich der Fallgesetze brachten, führte er unter äußert schwierigen Bedingungen durch. Er war gefangener der Inquisition (musste regelmäßig Psalme aufsagen, etc.), musste den Tod seiner Lieblingstochter Virginia verkraften und litt unter allerlei körperlicher Beschwerden, bis hin zur Blindheit. Sein zweites Hauptwerk "Discorsi delle nuove scienze", das er 1638 fertig stellte, enthält fast alle seiner physikalischen Erkenntnisse.




Galileo Galilei starb am 8. Januar 1642 in Arcetri. Erst 1992 wurde er von Papst Johannes Paul II rehabilitiert.

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