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  Lateinamerika/zeit nach der zweite weltkrieg



Lateinamerika                                                 Gabriela Ottowitz/ M3e                                                                                 1 Oktober 2004 Allgemeine Aspekte der Entwicklung Lateinamerikas   Wirtschaft: 19. Jahrhunderts war die Wirtschaft mehr auf den Aussenhandel ausgerichtet. Man exportierte Nahrungsmitteln und Rohstoffen und importierte Industriegüter. Die Weltwirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts zwang Lateinamerika zu einem Wachstum nach innen, zum Aufbau einer unabhängigen, nationalen Industrie ( Importsubstitution). Doch gerade die mit Kapital aus den USA fortgeschrittenen industrialisierten Länder ( Brasilien, Mexiko) verschuldeten sich auf diesem Entwicklungsweg bis and den Rand des Staatsbankrotts.

  Gesellschaft: Lateinamerika weist das höchste Bevölkerungswachstum aller Kontinente auf. Die Entwicklung der Landwirtschaft wurde vernachlässigt. Daher ist die Flucht in die Städte eines der grössten Problemen Lateinamerikas (z.B. in Brasilien leben drei Viertel aller Menschen in Städten). Nur eine von sieben Personen, die vom Land in die Städte übersiedeln, findet einen Arbeitsplatz.

Folgen: Slumsiedlungen, Kleinhandel, Kriminalität, Strassenkinder, Hoffnungslosigkeit.   Politik: Zu Beginn des Jahrhunderts war die Politik Lateinamerikas noch weitgehend von den traditionellen Parteien der Konservativen und der bürgerlichen Liberalen beherrscht. Die Mittel- und Unterschichten waren politisch durch die "populistischen" Bewegungen repräsentiert, die in der Zwischenkriegszeit kräftig zunahmen. Das führte zu wachsenden Spannungen und Konflikten, zur Intervention der Militärs und zur Errichtung von Militärherrschaften. Die populistischen Bewegungen wurden dagegen immer stärker durch klassenkämpferische sozialistische oder marxistische Parteien konkurrenziert.   Zwischen Militärdiktatur und Revolution Mexiko Das Land hat zu Beginn dieses Jahrhunderts eine erfolgreiche Revolution, die erste tiefgreifende Landreform in Lateinamerika und eine aussergewöhnlichen politische Stabilität erlebt.

Die Bauern, Arbeiter und Angestellten vertraten die mexikanische Politik länger als ein halbes Jahrhunderts. Der Aufschwung, den Mexiko als erdölproduzierendes Land in den siebziger Jahren erlebte, verleitete die Regierung aber zu einer unvorsichtiger und aufwendigen Investitionspolitik, die zu einer extrem hohen Verschuldung führte. Soziale Probleme: Die Bevölkerungsexplosion mit Wachstumsraten führte zum extremen Landflucht. Kuba Seit 1898 hatte Kuba praktisch den Status eines Protektorats de USA, obwohl es formell selbständig war. Amerikanisches Kapital kontrollierte die kubanische Wirtschaft. Von 1952 bis 1958 wurde Kuba vom Diktator Fulgencio Batista regiert.

Fidel Castro stieg in der Opposition zur Führungspersönlichkeit auf. Bereits 1956 versuchte Castro mit einer 81 Mann starken Guerillatruppe an die Macht zu kommen.   Dieses Unterfangen scheiterte, doch Castro schaffte es, mit wenigen seiner Kameraden in die Berge der Sierra Maestra zu flüchten. Trotz seiner personellen Überlegenheit schaffte es Batista nicht, die revolutionäre Bewegung im Keime zu ersticken, sie gewann immer mehr Anhänger. Schliesslich flüchtete Batista 1959 ins Exil, wodurch Castro an die Macht kam. Castro wirtschaftete sein Land innert kürzester Zeit herunter, als Sündenbock mussten die USA herhalten.

Indem er Amerika als Gefahr für Kuba deklarierte, versuchte er, das Volk für die Unterstützung seiner revolutionären Ideen zu gewinnen. Kuba, das wirtschaftlich praktisch nur vom Zucker lebte, hatte in den USA einen Abnehmer, der erst noch mehr als der Weltmarktpreis zahlte. Dennoch enteignete Castro amerikanisches Eigentum und befahl allen US-Staatsangehörigen, die Insel zu verlassen, worauf die USA mit dem Abbruch der diplomatischen und konsularischen Beziehungen reagierten. Des Weiteren verhängten die USA ein Handelsembargo gegen Kuba. Das vorher total von den USA abhängige Kuba wandte sich in dieser dramatischen Situation an die UdSSR, die diesem militärisch hervorragend gelegenen Stützpunkt nahe der amerikanischen Grenze nicht widerstehen konnte. Chruschtschow sagte in einer Rede vom 9.

Juli 1960: "Falls es notwendig sein sollte, kann die sowjetische Artillerie bildlich gesprochen mit ihrem Raketenfeuer das kubanische Volk unterstützen, falls aggressive Kräfte im Pentagon es wagen sollten, eine Intervention in Kuba zu beginnen. [...] Wir [..





.] werden alle Mittel einsetzen, um Kuba zu unterstützen." Chile Seit dem 19. Jahrhundert war Chile politisch und wirtschaftlich eines der fortgeschrittensten Länder Lateinamerikas. Das politisch fortschrittliche System stand aber im Gegensatz zur rückständigen ökonomischen und sozialen Struktur. Die Wirtschaft war vom Kupferbergbau abhängig und von ausländischem Kapital beherrscht.

Die Demokratisierung in den fünfziger Jahren führte zur Entstehung einer populistischen demokratischen, von Eduardo Frei geführte Partei. In 1964 begann die Landreform, die Nationalisierung der amerikanisch beherrschten Kupferproduktion und eine Demokratisierung der Gesellschaft umfasste. 1970 Wahlsieg des sozialistische Führers der Volksfront Salvador Adellente. Die USA boykotierte das chilenische Kupfer. In 1973 putschte die Armee unter General Pinochet und fegte in einer äusserst blutigen Aktion die Regierung Allende hinweg. Pinochet errichtete bis 1989 eine der härtesten Militärdiktaturen.

Brasilien Soziale Unruhen in den 20er-Jahren und die Folgen der Weltwirtschaftskrise brachten den Liberalen Getulio Vargas 1930 an die Macht. 1937 schaffte er als Präsident die Verfassung ab, verbot alle Parteien und regierte, vom Militär unterstützt, bis zu seinem Sturz 1945. Vargas bewunderte zunächst Hitler und Mussolinis Weltbild. Er übernahm auch die Idee von einer "reinen überlegenen Rasse" und propagierte die "Weißwerdung" als Lösung der brasilianischen Rassenprobleme. Dennoch erklärte er 1942 auf Druck der USA den Krieg gegen Deutschland und ging scharf gegen Deutsche, Deutschstämmige und deren Verbündete vor. Eine demokratische Verfassung wurde 1946 vom Parlament verabschiedet.

Vargas, 1951 zum Präsidenten gewählt, beging 3 Jahre später Selbstmord, als das Militär drohte, ihn zu stürzen. Am 1. April 1964 übernahm das Militär nach einem unblutigen Putsch die Macht.   Bis 1974 waren die härtesten Jahre der Diktatur, politische Gegner wurden eingesperrt, gefoltert und ermordet Seit Ende der siebziger Jahre bewegt sich Lateinamerika in Richtung Demokratie.

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