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  Wie kommt es zu bizone /währungsreform.....



Wie kommt es zur Bizone? Eine Wende in ihrer Deutschland-Politik vollzogen zuerst die Amerika­ner. Sie sahen ein, dass es sinnvoller war, die Deutschen wieder auf eigene Füße zu stellen und ihre Wirtschaft so zu fördern, dass die Besatzungs­zonen sich selbst versorgen konnten, damit sie den Besatzungsmächten wirtschaftlich nicht zur last fielen.           Bei einer Ansprache in Stuttgart erklärte der amerikanische Außenminister Byrnes am 6. September 1946: ZITAT: "Die Vereinigten Staaten können Deutschland die Leiden nicht abneh­men, die ihm der von seinem Führer angefangene Krieg zugefügt hat. Aber die Vereinigten Staaten haben nicht den Wunsch, diese Leiden zu vermeh­ren. Das amerikanische Volk will dem deutschen Volk helfen, seinen Weg zurückzufinden zu einem ehrenvollen Platz unter den freien und friedlie­benden Nationen der Welt.

"   Die Sorge vor einem weiteren Vordringen des Kommunismus bestimmte vom Herbst 1947 an die amerikanische Politik. Nun mehr war es ihr erklärtes Ziel, die westlichen Zonen in Westeuropa einzubinden. Um eine Annäherung der Besatzungszonen an die SU zu verhindern und sich damit vor einem erneutem Angriff von Seiten der SU zu schützen Da Briten und Amerikaner ähnliche Auffassungen vertraten, wurden die amerikanische und die britische Besatzungszone zur Bizone zusammengeschlossen und die gemeinsame Verwaltung deutschen Behörden übertragen.   Erläutere den Marschallplan! Der von George C. Marshall im Juni 1947 entwickelte Plan für ein Europäisches Wiederaufbauprogramm (ERP= European Recovery Program) war für die wirtschaftliche Entwicklung Europas, insbesondere der drei Westzonen und der späteren Bundesrepublik von großer Bedeutung. Für ihre Besatzungszone lehnten die Sowjets die Annahme solcher Gel­der ab und zwangen auch die Staaten innerhalb ihres Machtbereichs zu einem Verzicht.

  Den westeuropäischen Ländern half dieses Hilfsprogramm, das von 1948 bis 1951 lief, ihre Einfuhren von aufbauwichtigen Gütern aus den USA zu finanzieren. Von der gesamt geleisteten Höhe von 14 Mrd. Dollar empfing die BRD rund 1,3 Mrd. Dollar. Das Ziel dieser Gelder war es Europa Wirtschaftlich wieder auf die Beine zu bringen. Außenminister G.

C. Marshall führte in der Havard University u. a. aus: ZITAT:" Die Wahrheit ist, dass die Bedürfnisse Europas an ausländischen Nahrungsmitteln und anderen lebenswichtigen Produkten, in der Hauptsache aus Amerika, in den nächsten drei oder vier Jahren größer sein werden, als die gegenwärtige Fähigkeit Europas, dafür zu zahlen. Europa muss deshalb eine wesentliche zusätzliche Hilfe erhalten..

. Es ist daher logisch, dass die Vereinigten Staaten alles mögliche tun sollen, um die Wiederkehr normaler, gesunder wirtschaftlicher Verhältnisse in der Welt herbeizuführen, ohne die eine politische Stabilität und ein gesicherterer Frieden nicht bestehen können."                     Wie ging die Währungsreform vonstatten? In den ersten Nachkriegsjahren blieben die Waren knapp, dafür gab es etwas anderes im Überfluss:  GELD. Dies war das Ergebnis der verschobenen Inflation, zu der es während des Krieges gekommen war. Das Dritte Reich hatte nämlich die Aufrüstung und den Krieg mit dem Druck von Banknoten und durch Kreditschöpfung finanziert. Dadurch war das Geldvolumen von 56,4 Mrd.

Reichsmark im Jahre 1938 auf 298 Mrd. Reichsmark im Jahre 1945 gestiegen. So kam es also, dass dem niedrigsten Warenangebot eine weitaus größere Geldmenge gegenüberstand. Die Folge davon waren Preisstopp und Bezugsscheinsystem. Die Verbraucher wichen deshalb auf die Schwarzmärkte aus: das Geld erfüllte nicht mehr seinen Zweck und wurde durch den Tauschhandel von Zigaretten, Butter und anderen Sachgütern ersetzt. Man tauschte wieder wie in der Naturalwirtschaft Ware gegen Ware.

Eine Währungsreform war dringend erforderlich. Der sogenannte "scharfe Schnitt" kam am 20. Juni 1948. Bereits am Vortag wurde von den westlichen Alliierten die Währungsreform angekündigt und deutsche Stellen mit der Durchführung beauftragt. Als neue Währung wurde die Deutsche Mark (DM) ausgegeben. Jeder Bewohner der drei Westzonen (brit.

- amerikan. - franz.) erhielt als "Kopfquote" 40 DM in bar gegen Abgabe von 400 DM. Alles übrige Altgeld musste auf Bankkonten eingezahlt werden. Dort wurde es im Verhältnis 10:1 gutgeschrieben, aber nur teilweise freigegeben. Die Schulden des Reiches wurden für erloschen erklärt, die privaten Schulden im Verhältnis 10:1 herabgesetzt.

Beschreibe den Beginn des politischen Lebens! Eine Parteiengründung sollte es in den westlichen Zonen nach den Vorstel­lungen der Besatzungsmächte vorerst nicht geben. Zunächst sollte die Entnazifizierung abgeschlossen und eine demokratische "Umerziehung" des Volkes erreicht werden. Doch es kam bald dazu, das sich die Mitglieder der alten Parteien der Weimarer Republik wieder zusam­menfanden und zunächst auf örtlicher Ebene - neue politische Organi­sationen aufbauten. 1945 wurden diese von den Besatzungs­mächten zugelassen. Als führender Kopf der SPD erwies sich bald Kurt Schuma­cher in Hannover, der 1946 zum Vorsitzenden gewählt wurde. Die Zielset­zung der SPD war bestimmt durch die Parole "Demokratie in Staat und Gemeinde, Sozialismus in Wirtschaft und Gesellschaft!" Einer Verschmel­zung mit den Kommunisten stellte sich die große Mehrheit der Mitglieder entgegen.





Schumacher wurde zum leidenschaftlichen Verfechter des anti­kommunistischen Kurses. Die Zulassung der KPD erfolgte ebenfalls in allen drei Westzonen. Sie konnte sich im Laufe der Jahre allerdings nicht durchsetzen und verlor mit der Zeit ihre politische Bedeutung.

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