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  Ikonographie



Ikonographie In der Kunstwissenschaft seit dem 19. Jahrhundert die Lehre, die sich mit dem Erkennen, Klassifizieren und Erklären von Bildinhalten, also der Deutung von Kunstwerken, befasst. Eine besondere Rolle spielt sie bei der Untersuchung mythisch- religiöser oder anderer allegorischer Darstellungen, wo einzelne Motive, wie Kreuze, Totenköpfe, Bücher oder Kerzen, meist eine übertragene (metaphorische) Bedeutung haben, die über den eigentlichen Bildgegenstand hinausgeht.   Bereits in der ägyptischen Kunst wurden Götter wie Hathor, Ra oder Ptah in Gestalt von Tieren oder als Naturphänomene wiedergegeben, die ihre wesentlichen Eigenschaften in leicht darstellbare Bilder fassen, so etwa als Kuh oder als Sonnenscheibe. In der griechischen und römischen Antike wurden Götter und mythische Helden bei ihrer bildlichen Darstellung mit bestimmten Attributen (lateinisch attributum: das Hinzugefügte) ausgestattet, die sich ebenfalls aus ihren Eigenschaften bzw. Tätigkeiten ableiteten und auch für sich genommen auf ihre Träger verweisen.

Zeus, der Göttervater, wurde z. B. gewöhnlich mit einem Adler und einem Donnerkeil dargestellt, Apollon, der Gott der Künste und Wissenschaften, mit einer Leier, Artemis, die Göttin der Jagd, mit Bogen und Köcher, Äskulap, der Gott der Ärzte, mit einem Schlangenstab oder Herakles mit einem Löwenfell.   Die frühchristliche Kunst bediente sich der antiken Formensprache bei der Darstellung von christlichen Glaubensinhalten und zur Charakterisierung von Heiligen. Zwei der frühesten Symbole sind das Kreuz Christi und der Fisch. Letzterer wurde in der Zeit der Christenverfolgung zum Erkennungssymbol der christlichen Gemeinden und entstand als Akronym der griechischen Formel Iesoús Christós theoú hyiós sotér (Jesus Christus, Sohn Gottes, unser Retter), das den Begriff ichthýs (griechisch: Fisch) ergibt.

Im Zusammenhang mit dem sich ausbreitenden Heiligenkult nahm im Mittelalter auch die bildliche Darstellung von Heiligen zu, wodurch sich die Palette ihrer Attribute erweiterte: Petrus etwa wurde durch die Schlüssel charakterisiert, Johannes durch das Lamm oder die heilige Katharina von Alexandria durch ein gebrochenes Rad. Daneben dienten auch Farben (Blau für den Mantel Marias, Rot für das Gewand Christi) oder Zahlenverhältnisse (wie zwölf für die Zahl der Jünger Jesu) als Bedeutungsträger, über deren Entschlüsselung man zum Verständnis der Bildinhalte gelangen konnte.   Als in der Renaissance die Antike und ihre Darstellungsmittel wiederentdeckt wurden, wurden auch im profanen Bereich mythisch- allegorische Darstellungen beliebt. Ab dem 15. Jahrhundert entwickelten sich unterschiedliche Variationen des Vanitas-Themas (lateinisch: Eitelkeit, Nichtigkeit) zu einem vorherrschenden Gegenstand in der bildenden Kunst: als Warnung vor der Vergänglichkeit irdischer Güter sowie als Mahnung, sich um das eigene Seelenheil zu kümmern. Besonders die niederländischen Barockmaler komponierten Still-Leben aus Gegenständen wie Juwelen, Münzen, Musikinstrumenten (zur Illustration der Oberflächlichkeit des Irdischen), Totenschädeln, Stundengläsern mit rinnendem Sand und niederbrennenden Kerzen als Memento mori (lateinisch: Bedenke, dass du sterben musst).

In der modernen Kunst mit ihrem starken Individualismus begannen ikonographische Darstellungen, die einem breiten Publikum verständlich waren, immer stärker an Bedeutung zu verlieren. Ausnahmen bildeten Strömungen wie Kubismus, Dadaismus oder Pop-Art und die Photographie, die Alltagsgegenstände wie Zeitungen, Suppendosen, Photographien oder Comicfiguren in ironischer Absicht zu ikonographischen Symbolen der modernen Massenkultur stilisierten.

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