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  Lebenslauf renoir



1841: Pierre Auguste Renoir wird am 25. Februar 1841 in Limoges als sechstes von sieben Kindern des Schneiders Léonard Renoir und der Näherin Marguerite Merlet geboren. 1844: Die Familie zieht nach Paris, wo der Sohn eine Lehrstelle als Porzellanmaler bei der Firma Lévy Fréres antritt. Er beginnt, Malunterricht zu nehmen. 1862: Nach der Zulassung zur Ecole des Beaux-Arts schreibt er sich bei Emile Signol und Charles Gleyre ein, in dessen Atelier er arbeitet. Dort lernt er Frédéric Bazille, Alfred Sisley und Claude Monet kennen.

1868: Dank der Intervention Daubignys werden Renoirs Gemälde zu den Salons von 1868, 1896 und 1870 zugelassen. 1874. Renoir nimmt an der ersten Impressionistenausstellung teil, die vom 15. April bis 15. Mai 1874 im Fotoatelier von Nadar in Paris stattfindet. 1875: Gemeinsam mit Alfred Sisley, Claude Monet und Berthe Morisot organisiert er eine öffentliche Versteigerung im Hôtel Drouot, seine Gemälde bringen ihm aber lediglich 2251 Francs ein.

1876- 1877: Renoir nimmt an der zweiten und dritten Impressionistenausstellung teil. 1879- 1880: Enttäuscht vom katastrophalen Ausgang der ersten drei Ausstellungen, bleibt er der vierten ebenso fern wie denen von 1880 und 1881. 1880 bricht er sich bei einem Unfall den rechten Arm und zwingt sich, mit der linken Hand zu malen. Im Herbst verliebt sich der 39jährige in die 19 Jahre alte Aline Charigot. 1881- 1882: Mehrere Reisen führen ihn nach Algerien und Italien, wo er sich für die Malerei der Renaissance begeistert. 1883.

Er präsentiert seine Arbeiten bei Durand-Ruel in Paris, London und Boston. 1885: Am 2. März wird Pierre, der erste Sohn von Renoir und Aline Charigot,geboren. 1887- 1889: Trotz seiner Abkehr vom Impressionismus besucht Renoir weiterhin Berthe Morisot. Dort trifft er mit anderen Malern, Kritikern, Dichtern und Schriftstellern zusammen. Ende Dezember 1888 erleidet er einen schmerzhaften Rheumaanfall und eine Gesichtslähmung, die nur durch eine langwierige Behandlung kuriert werden kann.

1890- 1892: Am 14. April 1890 heiratet Renoir im Rathaus von Paris Aline Charigot. Von Mai bis Juni stellt er zum letzen Mal im Salon aus. Im Mai 1892 organisiert Durand-Ruel in Paris eine große Retrospektive mit 110 seiner Gemälde, darunter einige seiner schönsten Werke. 1894-Am 2.03.

stirbt Gustave Caillebotte, Renoir wird als Testamentvollstrecker eingesetzt. Der zweite Sohn, Jean, wird am 15.09.1894 geboren. Zwischen Ende 1894 und Anfang 1895 kehren die schmerzhaften Rheumaattacken zurück. 1896-Im Mai zeigt Renoir 30 Gemälde in Rouen bei Eugène Murer und 42 Arbeiten bei 1898 Durand-Ruel in Paris.

Am 11.11. stirbt seine Mutter Marguerite Merlet. Den Sommer 1897 verbringt er in Essoyes. Dort stürzt er bei einem Fahrradausflug und bricht sich zum zweiten Mal den rechten Arm. 1899-Ab 1901:ebruar 1899 verbringt er ca ein halbes Jahr in Cagnes-sur-Mer, auf halber Strecke zwischen Nizza und Antibes.

Im Mai 1990 präsentiert auf der Weltausstellung in Paris zehn Bilder. Am 16.08. erfolgt seine Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion. Während des Aufenthaltes der Familie in Essoyes im folgenden Sommer wird der dritte Sohn Claude geboren. 1903:Im März siedelt Renoir nach Cagnes-sur-Mer ins "Maison de la Poste" um.

Von da ab reist er bis zu seinem Tod jeden Sommer nach Essoyes und weilt im Winter jeweils lange Zeit in dem Städtchen an der Côte d’Azur. 1907: Er erwirbt das zu Cagnes gehörende Landgut Les Colletts 1910- 1914:Bei der IX. Biennale von Venedig Anfang 1910 zeigt R. 37 Arbeiten, im Juni desselben Jahres 35 weitere Gemälde bei Durand-Ruel in Paris. Am 20.10.

1911 wird er in den Stand eines offiziers der Ehrenlegion erhoben. Ab 1913 befasst er sich mit Bildhauerei. Die Plastiken fertigt der junge Spanier Richard Gino nach seinen Anweisungen. 1915- 1919:Am 27.06. erliegt Aline im Nizzaer Krankenhaus nur 56-jährig den Folgen der Diabetes.

R. wird am 19. Februar 1919 mit der Ernennung zum Kommandanten der Ehrenlegion geehrt. Im herbst an einer lungenentzündung erkrankt, stirbt er am 03.12. und wird am 03.

12.1919 in Essoyes beerdigt.  

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