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  J.m.willian turner

  Biographie und Entwicklung Geburt am 23.April.1775 in der Maiden Lane 21 ,Covent Garden zu London Sohn des Barbiers und Perückenmachers William Turner ,der ihn schon früh förderte und den er Zeit seines Lebens verehrte Seine Mutter Mary ,geb. Marshall war sehr jähzornig und ihre Wutanfälle endeten im Irrenhaus ,wo sie letztendlich 1804 auch starb Entdeckung des Landslebens beim Onkel in Brentford 1787: erste Zeichnungen ,Kopien von Kupferstichen ,darunter der Druck "Nordwestansicht" von 1780 ,der als Vorlage für sein erstes Aquarell dient erste Aufträge :Illustrationen für volkstümliche Ausgaben und Führer in seiner ersten Periode interessiert er sich mehr für alte Anwesen ,Schlösser ,Ruinen und Kirchen Dezember 1789 :Eintritt in die Royal Academy in London Mai 1790 mit einem Aquarell in der jährlichen Ausstellung der Royal Academy vertreten 1792 Eintritt in die Aktklasse der Akademie 1793 mit "Greater Silver Pallet" für eine Landschaftsdarstellung ausgezeichnet Reise durch englische Landschaften und Städte è Zeit seines Lebens Themen für seine Bilder 1796 :Turner entdeckt sein Interesse für die Ölmalerei ,malt Landschaftsbilder und Meerbilder è Bilder zeigen eine ungeheure Weite und Tiefe Turner war auf der suche nach seinem eigenen Stil ,wobei er mehrere Phasen durchlief è folgte der Ausdruckskraft holländischer Marinemaler und machte die beiden Franzosen Claude Lorrain und Nicola Poussin zu seinen Vorbildern Zeitgenossen waren empört über seine Freiheit in der Farbgebung è ständiger Kampf mit dem konservativem Geschmack ,nur seine topographischen Aquarelle fanden allgemeine Anerkennung 1802 Reisen in die Schweiz und nach Frankreich 1805 Eröffnung einer eigenen Galerie in seinem Haus in der Harley Street um 1807 Beschäftigung mit zwei individuellen Ausdrucksformen: Schuf auf der Themse eine umfassende Serie von Ölbildern über die Natur ,malte oft auf dem Boot Beschäftigung mit der erschreckenden Größe der Natur ,malte Schlachten und Lawinen Wird im gleichen Jahr Professor für Perspektive an der Royal Academy 1819/20 Italienreise nach Rom ,Neapel und Venedig :Lichtstudien è Werke mit ausgefeilter Technik und Farbgebung entstanden 1828 zweite Reise nach Italien ,wobei es ihn besonders nach Venedig Zog è in seinen Darstellungen fing er weniger die Stadt ein ,sondern die Atmosphäre Ab 1930 erste neue Ansätze von Turners neuem Stil ,seinem Spätwerk: Umfasst Arbeiten mit Licht und atmosphärischer Stimmung ,seine Lichtmalerei entsprach nicht dem Zeitgeschmack und stoß auf Kritik 1851 Tod Turners am 19. Dezember in London in seinem Haus in Chelsea è Joseph Mallard William Turner war ein sehr produktiver Künstler und hinterliess ca. 19.

000 Zeichnungen und Aquarelle sowie 300 Ölgemälde . Themen,Technicken und Charakeristika des William Turner Tradition und Offenbarung Orientierung in seinen frühen Bildern vor allem an den holländischen Meistern wie beispielsweise Rembrandt Um 1800 zunehmende Widmung der Ölmalerei ,wobei er von den Franzosen Lorrain und Poussin in dieser Zeit am meisten beeindruckt ist .Sie dienen ihm als künstlerische Vorbilder è gesetzte ,eher biedere Malerei bestimmt die nächsten Jahre Endgültige Wende in sein Werk bringt Turners Reise in sein geliebtes Italien 1819/20 è das Licht an der Küste Venedigs wird für ihn zur künstlerischen Offenbarung ,er beginnt mit der Tradition zu brechen ,Zeichnung und Inhalt der Farbe unterzuordnen è Farbe soll nicht mehr an einen Gegenstand gebunden sein ,sondern zum Inhalt selber werden è Linien und Form treten immer mehr zurück ,teilweise keine Komposition erkennbar Suche nach der Wirkung des Lichts wird zum alles bestimmenden Kriterium Beschäftigung mit Farbtheorien bringen ihn zur Erkenntnis ,dass die Pigmentmischung weit weniger leuchtend ist als die Farblichtmischung è verleiht den Farben durch verschiedenfarbige ,nebeneinander liegende Flecken und Streifen eine unglaubliche Leuchtkraft ,dazu verwendet er lebhafte Farben mit viel weiss Erzeugung von Hell/Dunkel nicht nur durch Schwarz und Weiss ,sondern durch Gelb und Blau Farbe stuft den Raum durch bildparallele ,streifenartige Schichtung nach hinten ab und erzeugt durch kreisförmige, spiralige Bewegung einen wahren Tiefensog Tiefste Bilder sind jene mit den schärfsten Kontrasten ,vor allem Gelb/Blau und Violett/Orange Faszination Naturdrama Katastrophenartige Naturereignisse ziehen Turner geradezu magisch an ,bereits in frühen Bildern zeigt er Begeisterung für Schneestürme ,geisterhafte Nebelschwaden aufgewühlte See und andere Gewaltausbrüche unserer Materie è Turner verewigt den Brand des House of Parliament 1834 in mehreren Aquarellen è gerade in solchen Bildern kann er Farbkontraste in die Extreme treiben :Licht und Farbe verschlingen sich gegenseitig Turners Bilder zeigen eine grenzenlose Welt ,die Landschaft als Licht und Luftphänomen Man entdeckt in seinen Werken auch immer etwas Mythologie Technik Turner trägt Farben verschieden dicht auf : Spachtel Lasur Verreibung Abkratzen mit Pinselstiel Bildbeispiele "Kampanile und Dogenpalast in Venedig" 1819 Aquarell , 23 x 29 cm - neue Züge in Turners Entwicklung erkennbar è Licht tritt mehr in den Vordergrund und verdrängt die Konturen der Gegenstände .Jedoch ist die Zeichnung und der Inhalt der Farbe noch nicht ganz dem Licht untergeordnet . "Der Brand des Parlaments" 1834-35 ,Öl ,92,1 x 121,2 - spiegelt Turners Faszination von katastrophenartigen Ereignissen wider - Erzeugung von Hell/Dunkel durch Gelb und Blau - Konturen nur schwach angedeutet ,Bild geht völlig im Licht unter "Schneesturm" 1842 ,Öl , 91,5 x 122 cm - Begeisterung für Schneestürme : Schiff wird auf dem stürmischen Meer von dem Schneesturm hin und her gepeitscht - Materie tritt völlig in den Hintergrund ,Gewalt des Sturms wird durch spiralige ,kreisförmige Bewegungen angedeutet, seine Tiefe verdeutlichen IV.Bildanalyse: "Regen ,Dampf und Geschwindigkeit -Die Great-Western-Eisenbahn" um 1840 Öl, 91x122 cm Das Bild "Regen ,Dampf und Geschwindigkeit - Die Great-Western-Eisenbahn" von William Turner wurde mit Öl auf Leinwand im Querformat 91 x 122 cm gemalt.


Es wird durch eine Horizontlinie in zwei Ebenen geteilt , die den regnerischen Himmel von der Erde trennt. Der Regen besteht aus Klumpen einer schmutzigen Masse ,er erweckt den Anschein ,dass der Künstler die Farbe hierbei mit einem Spachtel auf die Leinwand "geklatscht" hat. Der Sonnenschein funkelt aus dicken ,schmierigen Klumpen von Chromgelb hervor und obwohl das Feuer der Lokomotive rot aussieht kann man nicht genau feststellen ob es sich nicht doch um Kobaltblau und Erbsgrün handelt .Auf diesem Bild wirkt der Regen wie wirklicher Regen ,hinter dem echter Sonnenschein liegt ,so dass jeden Augenblick ein Regenbogen zu erwarten ist .Der Betrachter des Bildes hat den Anschein ,dass wirklich ein Zug auf ihn zukommt und jeden Augenblick neben ihn davonschießt bis er schließlich in der Ferne entschwindet. Mit diesem Bild gelingt Turner die Suggestion eines Geschwindigkeitsrausches ,indem er das Erlebnis der Verflüchtigung der Gegenstände aus dem fahrenden Zug durch die Verwischung der Farbe frei wiedergibt.

Turner lässt den Zug aus einem räumlich undefinierten Horizont kommen ,weshalb die Lok über die Bildbegrenzung zu fahren scheint .Auf der linken Seite des Bildes ist eine Brücke über einen Fluss zu erkennen, auf dem ein winziges Boot in Richtung Ufer treib. Das Bild ruft einen entmaterialisierten und schwebenden Eindruck hervor ,da die Konturen der Gegenstände verschwommen dargestellt werden .Denn nicht der Gegenstand ,sondern die Farbe soll zum bestimmenden Mittel des Werkes werden .   Fazit: Turner kann ohne schlechtes Gewissen als malerisches Genie verstanden werden .Er war viele Künstlern seiner Zeit voraus mit seinen ungewöhnlichen ,experimentellen und atmosphärischen Ausdrucks- oder besser Eindruckstechniken.

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