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  Gotthold ephraim lessing:

Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise           In diesem Buch, das als dramaturgische Gedicht in 5 Akten verfasst wurde, geht es die Frage, welche Religion die Richtige ist.   Nathan ein jüdischer Geschäftsmann kehrt gerade von einer Geschäftsreise aus Babylon zurück. Deja, seine Gesellschafterin, informiert ihn über einen Tempelherrn, der Nathans aufgenommene Tochter Recha vor dem Feuerstod rettete. Dieser sollte getötet werden, doch als der Saladin dessen Gesicht, welches Saladins Bruder ähnelt sieht, lässt ihn dieser frei. Der Tempelherr will anfangs aus religiösen Gründen (Nathans Haus gilt als jüdisch) Rechas Dank nicht entgegennehmen, doch Nathan bewegt ihn schließlich doch zur Annahme des Dankes. Nun bekommt Nathan Gelegenheit, seine Weisheit unter Beweis zu stellen: Der Sultan will Nathans Vernunft auf die Probe stellen.

Der Sultan stellt ihm die heikle Frage nach der wahren Religion. Daraufhin erzählt ihm Nathan ein Gleichnis- die berühmte Ringparabel: Ein König hatte einen Ring, welcher die Eigenschaft hatte, seinen Träger „vor Gott und Menschen angenehm zu machen“. Da der Vater all seinen drei Söhnen den Ring versprochen hatte und er keinen enttäuschen wollte, ließ er zwei Duplikate anfertigen und übergibt jedem Sohn einen Ring. Nach dem Tod des Vaters entstand ein Streit unter den Söhnen welcher Ring den jetzt der „echte“ sei. Der Streit endet schließlich vor einem weisen Richter, welcher jeden der drei Söhne auffordert „die Kraft Ring an Tag zu legen“. Damit meinte der Richter, dass durch das praktische Leben der Humanität und der Nächstenliebe, jeder Ring die ursprüngliche Wirkung erreichen könne.

Der Sultan ist von Nathans Erklärung tief beeindruckt und bietet ihm die Freundschaft an. Der Tempelherr ist inzwischen leidenschaftlich in Recha verliebt und begehrt sie zur Frau. Nathan, der einen Verwandten Rechas vermutet, erweckt durch seine abwehrende Haltung dessen Zorn. Deja verrät dem Tempelherrn, dass Recha nicht die leibliche Tochter Nathans ist, sondern ein christlich getauftes Waisenkind. Er sucht Rat beim Patriarchen in Jerusalem, einem Vertreter der Christenheit. Dieser will den Juden in eine Intrige versticken, schickt aber als Spion zufällig einen frommen einfältigen Klosterbruder aus, der vor achtzehn Jahren Nathan Recha anvertraut hat.

Aufgrund einiger Hinweise des Klosterbruders erkennt Nathan, dass der Tempelherr Rechas Bruder ist. Saladin und Sittah erkennen nun im Tempelherrn ihren Neffen, den Sohn ihres Bruders Assam. Nathan jedoch, der an dieser leiblichen Verwandtschaft nicht beteiligt ist, wird von Recha und dem Tempelherrn als Vater im Sinne höherer Geistes- und Seelenverwandtschaft angenommen.   Dieses Buch ist Lessings Aufruf zu Toleranz. Er zeigt, wie nah sich Menschen sind, die auf den ersten Blick verfeindet sind. Auch der Ort und die Zeit der Handlung sind sehr wichtig.

Gerade in der Zeit der Kreuzzüge, wo die Christen versuchten mit Gewalt alle Nicht-Christen zu bekehren. Weiters soll die Ringparabel veranschaulichen, dass die Religion die Richtige ist, die „vor Gott und den Menschen angenehm macht“.

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