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  Das es

DAS ES   Ist die ursprüngliche Instanz; von Geburt an vorhanden Beinhaltet Triebe, Wünsche und Bedürfnisse Strebt nach sofortiger Lustbefriedigung Vertritt das Lustprinzip   DAS ICH   Vermittelt zwischen ES und ÜBER-ICH Überprüft die Realität (Umstände) Entscheidet Triebbefriedigung oder Triebaufschub Wünscht Maximum an vergnügen, Minimum an negativen Konsequenzen Vertritt das Realitätsprinzip   DAS ÜBER-ICH   Beinhaltet gesellschaftliche Norm- und Wertvorstellungen Ist durch Erziehung und Sozialisation geprägt Bewertet und bewirkt Gewissensbisse, Schuldgefühle Vertritt das Moralitätsprinzip   Erklären Sie das Zusammenspiel der Instanzen (Unterpunkte beachten) bezogen auf das folgende Beispiel und entwickeln Sie eine ICH-starke Lösung: Peter, 8 Jahre, ist schon wach. Es ist Sonntagmorgen und seine Eltern schlafen noch. Da seine Eltern auf eine möglichst zuckerfreie Ernährung Wert legen, werden die Süßigkeiten im Schrank eingeschlossen. An diesem Tag ist der Schrank versehentlich nicht abgeschlossen….   ES: Meldet den Wunsch nach Süßigkeiten ÜBER-ICH: Bewertet und verurteilt den Wunsch aufgrund der bekannten Regeln, die die Eltern aufgestellt haben (er soll nicht an den Süßigkeitenschrank gehen); gibt Anweisung den Wunsch nicht zuzulassen ICH: Überprüft die Realität: Eltern schlafen noch; Schrank ist nicht abgeschlossen; Prüft mögliche Auswirkungen der Zuwiderhandlung: z.B.

: Ärger mit den Eltern; Süßigkeiten-Verbot; schlechte Zähne; Krankheit; Wünscht Maximum an vergnügen, Minimum an negativen Konsequenzen   ICH-starke Lösung: Peter nimmt sich etwas aus dem Schrank, putzt sich die Zähne und gesteht später den Eltern, dass er am Süßigkeitenschrank war, sich aber danach die Zähne geputzt hat Peter nimmt sich ein oder zwei kleine Stücke Schokolade o.Ä. aus dem Schrank, schließt diesen ab und putzt sich anschließend die Zähne (schlechtes Gewissen wird vermieden) Die Angstabwehrmechanismen   Sublimierung Umwandlung nicht zugelassener Wünsche in sozial erwünschte/hoch bewertete Leistungen Im Gegensatz zu den anderen Abwehrmechanismen, kein Entstehen seelischer Fehlentwicklungen   Verdrängung Abschiebung unerwünschter Inhalte ins Unbewusste Unbewusstmachung ≠ Löschung: Verdrängtes bleibt im Unterbewusstsein erhalten beeinflusst Erleben/Verhalten weiterhin   Projektion Eigenschaften (die eigene Person betreffend), die man nicht wahrhaben will/kann werden anderen Personen/-gruppen o. Gegenständen zugeschrieben und dort bekämpft   Regression Zurückfallen auf eine bereits überwundene Entwicklungsstufe (Ersatz für nicht befriedigte Triebe)   Fixierung Stehen bleiben auf bestimmten frühkindlichen Entwicklungsstufen   Verschiebung Wenn die Befriedigung von Wünschen/Bedürfnissen am „Original“ nicht möglich ist, wird ein Ersatzobjekt zur Realisierung eingesetzt   Rationalisierung Für „verpönte“, nicht anerkannte Verhaltensweisen, Gedanken, Gefühle usw wird eine logische oder moralisch akzeptable Erklärung gesucht   Identifikation Angstabwehr durch die Identifizierung mit einer anderen Person (Musiker, Schauspieler, Pers. mit starker Persönlichkeit…)   Widerstand Der Mensch wehrt sich gegen das Aufdecken von Verdrängtem   Reaktionsbildung Um Verdrängungen zu sichern, wird an Stelle eines verdrängten Wunsches, eine diesem entgegengesetzte Vorstellung/Verhaltensweise im Unterbewusstsein fixiert (Umwandlung ins Gegenteil)   Wie entsteht Angst?   Angst entsteht, bei einem drohenden Konflikt zwischen dem ES und dem ÜBER-ICH d.h.

wenn das Bedürfnis nach Befriedigung von Wünschen/Bedürfnissen des ES beim ÜBER-ICH auf Ablehnung trifft (Realisierung verboten, nur mit Einschränkungen, Strafen/Bedrohungen möglich sind; Schuldgefühle/Gewissensbisse zu erwarten sind) entsteht Angst. Außerdem setzt Angst ein, sobald ein bereits verdrängter Impuls wieder ins Bewusstsein zurückkehrt (Gefahrensignal).   Was ist ein Schutzmechanismus?   Ein Schutzmechanismus ist dazu da die Angst vor dem Konflikt des ES mit dem ÜBER-ICH bzw. der Außenwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dazu setzt das ICH verschiedene Abwehrmechanismen ein, die die aufkommenden ES-Impulse unbewusst machen (verdrängen) und Konflikte vermeiden sollen.   Was passiert mit verdrängten ES -Impulsen?   Die verdrängten ES-Impulse sind im Unterbewusstsein weiterhin existent.


Sie haben sogar noch in großem Masse Einfluss auf die Persönlichkeit und somit das Handeln des Menschen. Sollte beispielsweise eine ähnliche Situation, wie die Verdrängungsursache auftreten, können diese Impulse erneut Angst auslösen oder unbewusst unerwünschte Reaktionen auslösen. Das ICH reagiert darauf, indem es unterschiedliche Angstabwehrmechanismen entwickelt.   Wie vollzieht sich der Prozess der Angstabwehr?   Die kompletten Angstabwehrmechanismen geschehen unbewusst. Einsicht oder Erkenntnis, über die eigenen Triebe sind für den Menschen aus vielerlei Gründen nicht ertragbar.   Was sind Vor- und Nachteile der Abwehrmechanismen?   pro kontra ermöglichen ein zivilisiertes Zusammenleben (Sublimierung) Keine objektive Wahrnehmung der Realität möglich Gefahren, unüberdachtes Handeln etc.

werden reduziert Bei zu starker Angstabwehr können psychische Erkrankungen (Neurosen, Phobien) ausgelöst werden Die Erkenntnis über die eigenen eigentlichen Triebe muss nicht bewusst werden (s.o.) Evtl. werden unangenehme Dinge so lange verschoben, dass dadurch neue Probleme entstehen Angstreduzierung    

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